Old Testament
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Epheser 2:14 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines hat gemacht und hat abgebrochen den Zaun, der dazwischen war, indem er durch sein Fleisch wegnahm die Feindschaft,
Epheser 2:14 Vers-für-Vers-Kommentar
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Epheser 2:14 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Galater 3:28 (LUTH1912) »
Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesu.

Kolosser 3:11 (LUTH1912) »
da nicht ist Grieche, Jude, Beschnittener, Unbeschnittener, Ungrieche, Scythe, Knecht, Freier, sondern alles und in allen Christus.

Kolosser 3:15 (LUTH1912) »
Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar!
Epheser 2,14 – Zusammenführung von Juden und Heiden durch Christus
Kernaussage (Direktübertragung): Gott hebt den Trenntafeln zwischen den Völkern auf und schafft Frieden, indem Jesus durch sein Fleisch die Feindschaft zwischen ihnen entfernt hat.
Hintergrund und Kontext
Der Vers gehört zum Abschnitt, in dem Paulus die Versöhnung Gottes mit den Heiden und Juden in Christus erläutert. In Kapitel 2 beschreibt er zuerst die menschliche Verlorenheit und Gottes Gnade, dann die Erschaffung eines neuen Menschen, der aus beiden Völkern besteht. Der Ausdruck „das Zaun, der dazwischen war“ verweist bildlich auf die religiösen und kulturellen Barrieren, die Juden und Heiden trennten. Durch sein Fleisch hat Christus diese Feindschaft „weggenommen“ und in sich einen neuen, gemeinsamen Zugangsweg zu Gott geschaffen.
Interpretationslinien und Beobachtungen
Kurze thematische Gliederung
Verwandte Stellen (mit knappen Hinweisen)
1) Römer 5,1–2 – Durch den Glauben haben wir Frieden mit Gott; der Friede gründet sich auf Christi Werk. Die Versöhnung wird als neuer Zugang zu Gott verstanden.
2) Kolosser 1,20–22 – Christus schafft durch sein Blut Versöhnung; der Versöhnungseffekt breitet sich aus, nicht nur innerhalb der Gemeinde, sondern im ganzen Universum.
3) Epheser 3,6 – Heiden sollen Nachbarn des Segens werden; der Zugang zu den Segnungen Gottes ist nun offen durch das Evangelium.
Historische Einblicke (zusammengeführt durch Henry, Barnes, Clarke)
Matthew Henry betont, dass der Friede hier nicht bloße Abwesenheit von Streit ist, sondern eine tiefgreifende Versöhnung, die die Grundmauern des Heilsplans ändert. Albert Barnes hebt hervor, dass die „Feindschaft“ sowohl religiöse als auch moralische Barrieren umfasst, die durch Christus überwunden werden. Adam Clarke unterstreicht, dass der Vergleich mit dem „Zaun“ aus Sicht des jüdischen Gesetzes die strenge Trennung zwischen Juden und Heiden symbolisiert, die nun durch das Blut Christi aufgebrochen wird. (Kurze Vermerke zu diesen Kommentaren: Henry: „er ist unser Friede…“; Barnes: Feindschaft als Riss zwischen Nationen; Clarke: Gesetzesbarriere wird durch Christus beseitigt.)
Pragmatischer Schlussgedanke
Der Vers ruft dazu auf, in der Gemeinschaft der Gläubigen neue Maßstäbe zu leben: respektvollen Umgang, gegenseitige Wertschätzung und gemeinsames Zeugnis von Gottes Erlösung. Die Tatsache, dass Gott zwei Völker in einem neuen Körper vereint, ruft zu einer praktischen Friedensbereitschaft im Alltag Christi Nachfolge auf.