Old Testament
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Epheser 2:17 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und er ist gekommen, hat verkündigt im Evangelium den Frieden euch, die ihr ferne waret, und denen, die nahe waren;
Epheser 2:17 Vers-für-Vers-Kommentar
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Epheser 2:17 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Apostelgeschichte 10:36 (LUTH1912) »
Ihr wißt wohl von der Predigt, die Gott zu den Kindern Israel gesandt hat, und daß er hat den Frieden verkündigen lassen durch Jesum Christum (welcher ist ein HERR über alles),

Jesaja 57:19 (LUTH1912) »
Ich will Frucht der Lippen schaffen, die da predigen: Friede, Friede, denen in der Ferne und denen in der Nähe, spricht der HERR, und ich will sie heilen.

Deuteronomium 4:7 (LUTH1912) »
Denn wo ist so ein herrlich Volk, zu dem Götter also nahe sich tun als der HERR, unser Gott, so oft wir ihn anrufen?
Epheser 2:17 (LUTH1912)
Und er ist gekommen, hat verkündigt im Evangelium den Frieden euch, die ihr ferne waret, und denen, die nahe waren;
Im unmittelbaren Zusammenhang
Was dieser Text über Gott und den Glauben aussagt
Gott schenkt Frieden durch das Kommen Jesu. Er beseitigt die Feindschaft, die zwischen Mensch und Gott sowie zwischen Menschengruppen besteht. Der Friede kommt nicht durch menschliche Leistung, sondern durch den überwindenden Akt Christi: Er hat den Weg zur Versöhnung geöffnet. Die Formulierung richtet sich an jene, die „ferne waret“ (Heiden) ebenso wie an „denen, die nahe waren“ (Juden), womit die universelle Einladung Gottes sichtbar wird.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Schriftstellen
Bezüge, die das Thema vertiefen, ohne Textwiedergabe der Vollverse:
Anwendung für heute
Der Vers fordert uns auf, die friedensstiftende Kraft des Evangeliums neu zu erwarten und zu leben. Als Gemeinde und Einzelne sind wir eingeladen, aktiv an der Versöhnung mitzuwirken: durch Demut, Versöhnungsswillen und den Verzicht auf Anstoßnahme, damit die Botschaft von Frieden sichtbar wird in zwischenmenschlichen Beziehungen, in der Gemeinde und gegenüber der Welt. Die Botschaft bleibt universell – niemand ist außerhalb des Zugangs zu Gott durch den Glauben an Christus.
Bezug zu älteren, öffentlichen Kommentatoren
Hinweis: In der wohl bekannten kommentierenden Linienführung wird hier auf Stimmen wie Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke angespielt, deren Arbeiten öffentlich zugänglich sind. Henry hebt oft hervor, dass der Frieden, der durch Christus gebracht wird, die Trennung zwischen Gott und Menschen überwindet; Barnes betont die universelle Einladung Gottes, unabhängig von Herkunft; Clarke unterstreicht, dass der Friede nicht nur innerlich, sondern die Gemeinschaft der Gläubigen umfasst. Wörtliche Einzelzitate werden hier nur dann genannt, wenn sie deutlich belegt sind; ansonsten fassen wir ihre Einsichten in eine einheitliche Deutung zusammen.
Kurze Querverweise