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Epheser 2:21 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem HERRN,
Epheser 2:21 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Epheser 2:21 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

1 Korinther 3:16 (LUTH1912) »
Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

2 Korinther 6:16 (LUTH1912) »
Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: “Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.

1 Korinther 3:9 (LUTH1912) »
Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerwerk und Gottes Bau.
Epheser 2,21 (Luther1912): »auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem HERRN«
Schauplatz und Zusammenhang: Der Vers gehört zum Abschnitt, der die Versöhnung der Juden und Heiden durch Christus beschreibt. Aus dem früheren Abschnitt geht hervor, dass Gläubige aus beiden Völkern durch den Glauben an Jesus Christus zu einem einen Leib zusammengefügt werden. Der bildhafte Ausdruck des Tempels weist auf Gottes Gegenwart unter seinem Volk hin: Gemeinsam bilden sie den Ort, an dem Gott wohnt, nicht mehr in einem physischen Tempel aus Stein, sondern in der Gemeinde, die aus Gläubigen besteht.
Was dieser Text über Gott und den Glauben offenbart: Der Vers betont, dass Gott durch seinen Geist und seine Verheißungen eine integrierte Gemeinschaft schafft. Die Gläubigen werden wie Steine aneinandergefügt, damit der ganze Bau zu einem heiligen Tempel wird, in dem der HERR wohnt. Das unterstreicht Gottes beständiges Wirken: Er zieht Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um seinen Gegenwartssitz in der Gemeinschaft zu gründen. Glaube bedeutet hier Zugehörigkeit, Wiederherstellung und heilige Berufung in Christus.
Wichtige Begriffe und Bilder:
Verwandte Bibelstellen und kurze Verbindungen:
Praktische Anwendung für heute: Die Passage ermahnt zur Gemeinschaft und zum Dienst als Bausteine des einen Tempels. Es geht darum, Unterschiede zu überwinden, einander zu tragen und treu zu leben, damit Gottes Gegenwart in der Gemeinde sichtbar wird. In einer Zeit von Individualismus erinnert dieser Text daran, dass Gott durch die Versöhnung von Juden und Heiden eine neue, heilige Gemeinschaft schafft, die durch Liebe, Geduld und ein gemeinsames Ziel geprägt ist.
Historische und katholentypische Blickwinkel (Zusammenführung durch bekannte Kommentatoren): In den Auslegungen der späten reformierten und patristischen Gelehrten wird betont, dass der „Tempel“ die Kirche als göttliche Wohnung kennzeichnet – nicht der Bau aus Stein, sondern die Gemeinschaft des Gläubigen in Christus. Matthew Henry hebt hervor, dass die Gläubigen durch Christus zu einem gemeinsamen Haus zusammengesetzt werden, wodurch die ganze Gemeinschaft in Gott verankert ist. Albert Barnes betont die Idee des „zusammengefügt“ als beabsichtigte Ordnung Gottes, nicht als zufällige Übereinstimmung. Adam Clarke verweist darauf, dass der Tempel Gottes in der Heiligkeit und der solchen Gemeinschaft seine wirkliche Würde zeigt. Diese Perspektiven zusammen helfen, das Bild als lebendige Gemeinschaft zu verstehen, in der Gott wohnt und wirkt.
Wesentliche Zitate aus den klassischen Kommentaren (nur wenn vorhanden): - Matthew Henry: „...gesamte Bau... zu einem heiligen Tempel in dem HERRN.“ - Albert Barnes: Beschreibt die Versammlung der Gläubigen als eine göttlich geordnete Struktur, in der jeder Sinnbild einer Bausteinrolle hat. - Adam Clarke: Betonung des Gegenseins, dass die Heilige Geist-Tiefe die Einheit herstellt.