Old Testament
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Josua 23:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und der HERR, euer Gott, wird sie ausstoßen vor euch und von euch vertreiben, daß ihr ihr Land einnehmt, wie euch der HERR, euer Gott, geredet hat.
Josua 23:5 Vers-für-Vers-Kommentar
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Josua 23:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Exodus 33:2 (LUTH1912) »
und ich will vor dir her senden einen Engel und ausstoßen die Kanaaniter, Amoriter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter,

Exodus 34:11 (LUTH1912) »
Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.

Deuteronomium 11:23 (LUTH1912) »
so wir der HERR alle diese Völker vor euch her ausstoßen, daß ihr größere und stärkere Völker vertreibt, denn ihr seid.
Josua 23,5 – Überblick und Auslegung
Der Vers gehört zum Abschiedskapitel Josua 23, in dem Josua das Volk an seine Bundestreue erinnert, an Gottes Verheißungen erinnert und die Übernahme des verheißenen Landes abschließt. Die Worte richten den Blick auf Gottes Treue und die Verantwortung des Volkes, darin zu wandeln, wie der Herr es geredet hat.
Der Vers im Kontext des Kapitels
Josua fasst im Kapitel 23 die Erfahrungen der Landnahme zusammen: Gottes großzügige Unterstützung, die Niederlagen der Feinde und die endgültige Zuweisung des Landes. Der Vers betont, dass der Herr seinen Auftrag erfüllt und das Land vor ihnen her ausstößt und vertreibt. Die Formulierung erinnert daran, dass Gott selbst der Handelnde ist, der das Versprechen gegenwärtig macht, während das Volk treu bleiben muss, um das Erbe zu behalten.
Hauptlehre des Verses
Zentrale Botschaft ist Gottes treuer Bund: Er wird dem Volk geben, was er verheißen hat, und er wird diejenigen vertreiben, die im Land wohnen und ihm entgegenstehen. Die Zusage ist zweigeteilt: Verheißung von Sieg und der Aufruf zur Treue. Gottes Handeln ist verlässlich; das Volk ist berufen, sich dem zugehörig zu zeigen, was der Herr zugesprochen hat.
Relevante Querverweise
Verbindungserklärungen: Deuteronomische Perspektive erinnert daran, dass Gottes Treue die Grundlage des Erbes bildet; Josua belegt dies in der Praxis der Landnahme. Josua 24,15 verdeutlicht, wie das Volk auf Gottes Verheißung antwortet; das hier zitierte Kapitelabschnitt baut darauf auf, dass Gottes Aktivität den Weg freilegt, doch menschliche Treue notwendig bleibt.
Gedanken zur Anwendung
Gottes Zusage ist niemals bloße Historie; sie ruft heute zur Treue. Wenn Gott „ausstoßen“ und „vertreiben“ verspricht, geht es um das endgültige Erreichen des verheißenen Ziels und das Ausschalten von Hindernissen, damit Gottes Volk in Frieden leben kann. Anwendung: Lebe in der Erwartung, dass Gott heilt, führt und schützt, und respektiere gleichzeitig deine Verantwortung, ihm zu vertrauen und in Übereinstimmung mit seinem Wort zu wandeln. Wachsamkeit vor Versuchung und Gottesfurcht bleiben zentrale Reaktionsformen, damit das Erbe bewahrt wird.
Kurzüberblick und Schlussgedanke
Josua 23,5 erinnert daran, dass der Herr selbst die Feinde aus dem Land vertreibt und dem Volk das Erbe zusichert. Die Nachricht verbindet Verheißung mit Aufforderung: Treue im Gehorsam—und Gottes Hand wird sichtbar. In dieser Balance liegt die priesterliche Weisheit für das Volk Gottes damals wie heute.
Kommentarstimmen (Auszüge aus öffentlich zugänglichen Gehilfen)
Matthew Henry betont die Sicherheit der göttlichen Zusage und die Notwendigkeit der Treue des Volkes; Albert Barnes hebt Gottes souveräne Hand bei der Befreiung hervor; Adam Clarke verweist auf den verantwortlichen Gehorsam und die Erfüllung der Verheißung in der Landnahme. Anmerkungen einzelner Gelehrter dienen hier der Verstärkung der zentralen Wahrheit: Gottes Wort bleibt zuverlässig, und der Mensch ist aufgefordert, in Hingabe zu wandeln. Diese Stimmen dienen nicht der Abwertung der historischen Kontextualisierung, sondern der Verdeutlichung der praktischen Konsequenz: Gott liefert, doch das Volk muss wahre Treue zeigen.
Hinweis zur Zitatverwendung: Wenn wörtliche Passagen von Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke erscheinen, werden sie hier nur in der Form wiedergegeben, wie sie öffentlich zugänglich sind; wörtliche Kurzzitate werden genau vermerkt, soweit vorhanden.