Old Testament
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Josua 23:6 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
So seid nun sehr getrost, daß ihr haltet und tut alles, was geschrieben steht im Gesetzbuch Mose's, daß ihr nicht davon weicht, weder zur Rechten noch zur Linken,
Josua 23:6 Vers-für-Vers-Kommentar
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Josua 23:6 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Deuteronomium 5:32 (LUTH1912) »
5:29 So habt nun acht, daß ihr tut, wie euch der HERR, euer Gott, geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten noch zur Linken,

Deuteronomium 28:14 (LUTH1912) »
und nicht weichst von irgend einem Wort, das ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du andern Göttern nachwandelst, ihnen zu dienen.

Epheser 6:10 (LUTH1912) »
Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem HERRN und in der Macht seiner Stärke.
Josua 23:6 (LUTH1912) – Setting und Bedeutung
Im vorliegenden Vers ruft Josua das Volk erneut zur festen Treue gegenüber dem Gesetz Mose auf. Nach dem langen Abschnitt der Landnahme erinnert er das Volk daran, sich unverrückbar an Gottes Gebot zu halten, weder nach rechts noch nach links abzuschweifen. Es ist der Moment, in dem die Generationen der Jünger Israels eine klare Linie benötigen, bevor Josua selbst aus dem Amt scheidet.
Was der Text über Gott und den Glauben offenbart
Der Vers betont die Treue Gottes: Sein Gesetz bleibt Maßstab und Kompass für das Volk. Gottes Weg wird als verbindlich und dauerhaft dargestellt; der Glaube zeigt sich in der beständigen Befolgung seines Worts. Es geht weniger um ehrgeizige Neuerungen als um beständige Zuverlässigkeit Gottes und die Bereitschaft des Volkes, sich daran zu halten. Vertrauen auf Gottes Wort ist hier Kern des Glaubenslebens – Verantwortung, aber auch Gewissheit, dass Gott die Gemeinschaft segnet, wenn sie sich streng an seine Weisung hält.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Passagen (Kurzverweise)
-:1–2 – Josua erinnert an die Verantwortung, das Gesetz treu zu halten, und warnt vor Abkehr. Die Spirale von Gehorsam und Segen zeigt sich dort unmittelbar nach der Landnahme.
- Josua 1 – Gottes Begründung für Mut und Festigkeit: „Sei stark und mutig“ wird verknüpft mit dem Austausch der Gesetzestreue.
- Römer 12:2 – Nicht-Wenden von der Welt, sondern Verwandlung durch das Vertrauen an die göttliche Ordnung; eine christliche Entsprechung zur Geradlinigkeit des Gehorsams.
Historische Stimmen: kurze Einordnung
Altes Zeugnis betont wiederkehrend die Treue zum Gesetz als Kennzeichen wahrer Gottesfurcht. Matthew Henry (Zusammenfassung) hebt hervor, dass wahre Ruhe aus der beständigen Befolgung entsteht und dass Abkehr von Gottes Wort zu Verwirrung führt. Albert Barnes verweist darauf, dass das Gesetz nicht als Last, sondern als Weg zu Segen und Ordnung gesehen werden soll. Adam Clarke betont die Notwendigkeit einer kompromisslosen Hingabe an Gottes Gebote, nicht um formale Frömmigkeit, sondern aus innerer Treue zum Bund Gottes.
Kurzpassende Zitate aus den klassischen Kommentatoren
„Mose's Gesetz“ wird von Henry als der Maßstab gesehen, der das Leben des Volkes ordnet; Barnes unterstreicht die praktische Frömmigkeit, Clarke die Pflicht der Standhaftigkeit in der heiligen Ordnung. Falls vorhanden, werden hier direkte, kurze Formulierungen genannt: - Henry: Hinweis auf Ruhe durch Gehorsam; - Barnes: Gesetz als Weg zu Ordnung; - Clarke: Pflicht der strengeren Abkehr von Abwegen.
Haltungen, die heute sinnvoll bleiben
Anwendbares Fazit
Josua 23,6 mahnt zur klaren Orientierung am göttlichen Wort. In einer Zeit des Umbruchs ruft es nach fester Haltung: Halte fest an dem, was geschrieben steht, und schwöre Treue dem Bund. Dann folgt Ruhe und Gottes Segen – nicht durch menschliche Eigenleistung, sondern durch gehorsames Vertrauen in Gottes Gesetz.