Old Testament
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Richter 14:20 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Aber Simsons Weib ward einem seiner Gesellen gegeben, der ihm zugehörte.
Richter 14:20 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Richter 14:20 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Richter 15:2 (LUTH1912) »
und sprach: Ich meinte, du wärest ihr gram geworden, und habe sie deinem Freunde gegeben. Sie hat aber eine jüngere Schwester, die ist schöner denn sie; die laß dein sein für diese.

Johannes 3:29 (LUTH1912) »
Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt.

Richter 15:6 (LUTH1912) »
Da sprachen die Philister: Wer hat das getan? Da sagte man: Simson, der Eidam des Thimniters; darum daß er ihm sein Weib genommen und seinem Freunde gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie samt ihrem Vater mit Feuer.
Richter 14,20 – Bedeutung und Kontext
Der Vers besagt: „Aber Simsons Weib ward einem seiner Gesellen gegeben, der ihm zugehörte.“ In dieser knappen Form wird umrissen, wie in der Geschichte die Verhältnisse der Machtstrukturen, Loyalitäten und persönlichen Träume sich verquicken: Die Braut, der Bräutigam, und schließlich der Geselle geraten in eine Situation, in der menschliche Eingriffe und Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind. Die Aussage setzt sich mit der Frage auseinander, wem zuletzt die Kontrolle über das eigene Schicksal gehört – dem unmittelbar nächsten Umfeld oder dem (versteckten) Willen Gottes, der hinter menschlicher Unordnung wirkt.
Kontextualer Hintergrund
Der Bericht von Simson und seiner Frau ist geprägt von Verheißung, Konflikt und Ränke. In Kap. 14 und 15 zeigt sich Simsons Ambivalenz als Nazarener mit besonderen Kräften, zugleich aber als Mensch, der in Gelübden, Familienbanden und familiären Spannungen gefangen ist. Die Weitergabe der Braut an einen Diener spiegelt die Chaos- und Machtspiele der Zeit wider und dient der Erzählung als Wendepunkt, der Simson in neue Prüfungen führt.
Interpretative Beobachtungen
Zentrale Gedanken in kompakter Form
Verwandte Passagen und kurze Bezüge
Praktische Andacht
Aus dem Bericht lässt sich ziehen, dass menschliche Situationen oft schicksalhaft zu seien scheinen. Dennoch erinnert die biblische Erzählung daran, dass Gott auch in Konfliktlagen wirkt und die Herzen der Beteiligten prüft. Wer in belasteten Beziehungen steht, suche Treue, Wahrhaftigkeit und Gottes Leitung, statt sich von Rachsucht oder Demütigung treiben zu lassen.
Zusammenfassung mit Ausblick
Der Satz über Simsons Braut als einem Gesellen gegeben, markiert einen Moment, in dem persönliche Nähe durch äußere Machtstrukturen unterlaufen wird. Er zeigt die Spannung zwischen menschlicher Verletzlichkeit und göttlicher Bestimmung. Die Passage fordert Leserinnen und Leser heraus, Loyalität, Verantwortung und Gottes Wirken inmitten von Unheil zu bedenken.
Quellenhinweise (Literarische Einordnung)
Bei Bedarf: Matthew Henry, Albert Barnes, Adam Clarke – prägende, in die öffentliche Domäne fallende Kommentatoren. Genesis/Bibelkommentar-Traditionen betonen oft die Spannung zwischen persönlicher Unfreiheit und göttlicher Ordnung. Hinweis auf direkte, kurze Zitate aus diesen Gelehrtenwerken wird in der Fußnote angegeben, sofern vorhanden.
Hinweis zu Zitaten aus Gelehrtenwerken: Falls exakte, kurze wörtliche Stellen aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke verwendet wurden, werden sie hier kenntlich gemacht. Die vorliegende Zusammenfassung fügt solche Zitate nur bedingt ein, um die Originalität der deutschen Kommentierung zu wahren.