Old Testament
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Lukas 24,39 – Sehet meine Hände und meine Füße
Im Auftauchen Jesu am Ostermorgen begegnet er den Jüngerinnen und Jünger mit einem konkreten Beweis seiner Auferstehung. Nachdem sie ihn für einen Geist halten, erinnert er sie daran, dass die Auferstehung real, körperlich und greifbar ist: „Sehet meine Hände und meine Füße: ich bin's selber. Fühlt mich und sehet; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“ Das Wort setzt sich in den Zusammenhang der Berichte der leeren Grabes und der erschütterten Verwirrung der Jüngerinnen/ Jünger rein sensibel fort: Der auferstandene Christus zeigt sich nicht als ätherischer Geist, sondern als lebendige Person mit Fleisch und Knochen. Diese stille, doch deutliche Bezeugung stärkt den festen Kern des christlichen Glaubens: Die Auferstehung ist eine reale, leibliche Wiederherstellung, nicht eine bloße Verklärung oder Vision.
Zentrale Bedeutung
Der Vers betont die Realität der leiblichen Auferstehung Jesu. Er vermeidet die Vorstellung eines rein geistigen Sieges und bestätigt, dass der Körper weiterhin Bestandteil des neuen Lebens bleibt. Gleichzeitig dient der Hinweis darauf, dass Jesus Fleisch und Knochen hat, als Einweisung in die Nachfolge: Die Jünger sollen ihn nicht als Ereignis der Vergangenheit betrachten, sondern als lebendige Gegenwart Gottes in der Welt. Dieser Beweis dient auch zur Autorität Jesu gegenüber den Zweiflern und schützt die christliche Botschaft vor Entleibung.
Zwei bis drei thematische Schwerpunkte
Verknüpfte Passagen (Cross-Referenzen)
Kurz erklärt:
Praktische Anregung
Der Text erinnert daran, dass der Glaube an die Auferstehung nicht in abstrakter Spekulation bestehen darf, sondern in einer lebendigen Beziehung zu Christus. Ermutigt, den Blick auf die Gegenwart Gottes zu richten, in der Jesus durch seinen Heiligen Geist wirkt, in der Gemeinschaft der Gläubigen und im Dienst an der Welt. Wer die Gegenwart Jesu ernst nimmt, erlebt eine Stärkung des Glaubens trotz Zweifel und Leid.
Zusammenfassung
In Lukas 24,39 bekräftigt Jesus, dass seine Auferstehung eine reale, leibliche Erscheinung ist. Die Aufforderung, Hände und Füße zu zeigen und zu fühlen, dient der Bestätigung des persönlichen, lebendigen Auftritts Christi. Der Vers verbindet die Evidenz der körperlichen Erscheinung mit der Einladung zur Gemeinschaft und zur missionarischen Verkündigung der Vergebung durch seinen Namen.
Verwandte Gedanken aus klassischen Gelehrtenstützen (frei wiedergegeben):
Matthew Henry betont, dass die Auferstehung eine authentische Beweise der göttlichen Macht ist, die den Jüngern Trost und Berufung gibt. Albert Barnes verweist darauf, dass Christus die Materie seines Körpers benutzt, um die Realität des neuen Lebens zu sichern. Adam Clarke hebt hervor, dass die körperliche Erscheinung nicht der Vergangenheit dient, sondern die Gegenwart Gottes in der Welt bestätigt. Ergänzend lässt sich eine weitere Publikumsstimme hinzufügen: Die christliche Erwartung ist, dass der Leib in der Vollendung erneuert wird, ohne die Identität zu verlieren.