Old Testament
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Lukas 24,7 – Aus dem Munde des Engels: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder
Im Kontext von Lukas 24 wird der leere Grabbereich berichtet. Die Jünger erinnern sich an Jesus’ vorausgesagte Bestimmung und die Botschaft der Engel am Grab bestätigt diese. Die Aussage Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen (LUTH1912) richtet den Blick auf das zentrale Leiden und die kommende Auferstehung Jesu. Es ist eine Bezeichnung Jesu für sich selbst als Menschensohn, der hindurch in Leid und Tod führt, um schließlich neues Leben zu schaffen. Der Satz verbindet die Demut des Leidens mit der göttlichen Absicht der Erlösung; es ist kein Zufallsspiel, sondern Plan und Vorbereitung auf die Offenbarung der Auferstehung.
Kernbedeutung
Jesus identifiziert seinen Weg als fest gesetzte Mission: Übergabe in menschliche Hände, Leiden durch Kreuzigung, dann Auferstehung am dritten Tag. Diese Abfolge zeigt, dass Leid und Sieg zusammengehören, damit Gottes Rettungsplan sichtbar wird. Die Formulierung erinnert daran, dass das Leiden nicht das Ende ist, sondern der Durchgangspunkt zur Vollendung des Heilsplans durch Gott.
Zwei bis drei zentrale Themen
Verwandte Passagen
– Die Vorhersagen Jesu über Leiden und Auferstehung finden sich in Markus 8,31 und Matthäus 16,21. Sie zeigen, dass das Leiden und die Auferstehung dem Botenauftrag Jesu entsprechen. Beziehung zur Verkündigung: Die Jünger sollen verstehen, dass die Botschaft über Tod und Auferstehung die Grundlage des Missionsbefehls ist.
– Die Erscheinungen nach der Auferstehung bestätigen, dass das Leiden nicht das Ende war, sondern der Weg zur neuen Gemeinschaft mit Gott. Beziehung zur Hoffnung: Die Auferstehung bezeugt Gottes Treue zu seinem Plan.
Praktische Anwendung
Für heute bedeutet dies: Wer dem Weg Jesu folgt, bewegt sich in einer geschöpflichen Ordnung, in der Opferbereitschaft mit Gottes Treue verbunden ist. Das Leid kann eine Prüfung sein, doch Gott hebt es durch seine Kraft in der Auferstehung hinein. In der Gemeinschaft der Gläubigen wird die Botschaft von Kreuz und Auferstehung weitergegeben, damit andere die Hoffnung finden.
Kurzer Abschluss
Der Satz erinnert daran, dass Gottes Heilsgeschichte durch den leidenden, gekreuzigten und auferstandenen Messias vollzogen wird. Jesu Weg ist kein Zufall, sondern der Weg der Erlösung, der am dritten Tag seine Vollendung findet.
Hinweise auf Geistesprüfung und Querverbindungen
– Querverweis: Predigt über Leid und Erlösung in Lukas 9,22; Lukas 18,31–33.
– Querverweis: Johannes 2,19–22 (Jesu Bezug auf sein Kreuzigungszeichen und Auferstehung als Zeichen der Glaubwürdigkeit).