Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiVerse
Lukas 9:1 Lukas 9:2 Lukas 9:3 Lukas 9:4 Lukas 9:5 Lukas 9:6 Lukas 9:7 Lukas 9:8 Lukas 9:9 Lukas 9:10 Lukas 9:11 Lukas 9:12 Lukas 9:13 Lukas 9:14 Lukas 9:15 Lukas 9:16 Lukas 9:17 Lukas 9:18 Lukas 9:19 Lukas 9:20 Lukas 9:21 Lukas 9:22 Lukas 9:23 Lukas 9:24 Lukas 9:25 Lukas 9:26 Lukas 9:27 Lukas 9:28 Lukas 9:29 Lukas 9:30 Lukas 9:31 Lukas 9:32 Lukas 9:33 Lukas 9:34 Lukas 9:35 Lukas 9:36 Lukas 9:37 Lukas 9:38 Lukas 9:39 Lukas 9:40 Lukas 9:41 Lukas 9:42 Lukas 9:43 Lukas 9:44 Lukas 9:45 Lukas 9:46 Lukas 9:47 Lukas 9:48 Lukas 9:49 Lukas 9:50 Lukas 9:51 Lukas 9:52 Lukas 9:53 Lukas 9:54 Lukas 9:55 Lukas 9:56 Lukas 9:57 Lukas 9:58 Lukas 9:59 Lukas 9:60 Lukas 9:61 Lukas 9:62



Lukas 9,22 im LUTH1912 – Kontext und Bedeutung
In Lukas 9,22 kündigt Jesus seinen Jüngern gezielt das Leiden, den Tod durch Verwerfung durch die führenden religiösen Autoritäten und schließlich die Auferstehung am dritten Tag an. Der Vers gehört zum Abschnitt, in dem Jesus seine Berufung, das Messiassein und die Kosten der Nachfolge offenbart. Er hebt hervor, dass der Weg des Messias nicht in triumphalem Jubel, sondern in Leiden verläuft, damit Gottes Heilplan erfüllt wird.
Zentrale Aussage des Verses
„Des Menschen Sohn muß noch viel leiden… und am dritten Tage auferstehen.“ Die Formulierung betont drei Wirkbereiche: Leiden, Verwerfung und Auferstehung. Der Ausdruck „Des Menschen Sohn“ verweist auf Jesu messianische Identität, während das „noch viel leiden“ die bevorstehenden Prüfungen andeutet. Die Verwerfung durch Älteste, Hohepriester und Schriftgelehrte zeigt den religiösen Widerstand, der mit der Heilstat Gottes verknüpft ist. Die Auferstehung am dritten Tag sichert den Sieg über Tod und Sünde und bestätigt Jesu Auftrag.
Kernpunkte und Themen
Verwandte Abschnitte und Querverbindungen
• Lukas 9,23–27: Die Aufforderung zur Nachfolge ergänzt das Leidensthema mit der Bitte, das Kreuz zu tragen und das tägliche Leben nach Jesu Wörn [sic] zu richten. Die Verbindung zeigt, dass Nachfolge praxisnah und identitätsstiftend ist.
• Jesaja 53: Der leidende Knecht wird als Vorbild gesehen, dessen Leiden zur Sündentransformation führt; hier wird der Leidensweg Jesu als Erfüllung dieser Prophezeiung gedeutet.
• Apostelgeschichte 2,23–24: Die Auferstehung wird als göttliche Bestätigung des Todes und der Erlösermission dargestellt, wodurch der Gnadenvertrag gestärkt wird.
Praktische Orientierung
Für den Nachfolger bedeutet dieses Versprechen, dass wache Treue in Prüfungen wichtig ist. Gottes Plan bleibt unveränderlich, auch wenn menschliche Erwartungen enttäuscht werden. Der Fokus liegt weniger auf einer sofortigen Befreiung als auf der endgültigen Gerechtigkeit und dem triumphierenden Leben durch Christus.
Kurzzusammenfassung
In Lukas 9,22 wird das zentrale Geheimnis des Christusdienstes offenbart: Leiden, Verwerfung durch führende Autoritäten und schließlich Auferstehung. Jesus verbindet die Kosten der Nachfolge mit der Gewissheit, dass Gott durch Leiden hindurch rettet und Leben schenkt.
Cross-References erklärt: Lukas 9,23–27 – Nachfolge mit dem Kreuz; Jesaja 53 – Der leidende Knecht als Vorbild; Apostelgeschichte 2,23–24 – Auferstehung als Bestätigung des Heilsplans.