Old Testament
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Psalm 113:2 (LUT1912) – Gelobet sei des HERRN Name von nun an bis in Ewigkeit!
Im unmittelbaren Setting dieses kurzen Verses steht der Lobgesang im Dienst des Gottesdienstes: Das Volk erinnert sich daran, den Namen des HERRN zu preisen, von nun an bis in Ewigkeit. Es ist ein Ausruf, der die continuidad des Gotteslobes betont – eine Lebenseinstellung, die sich über Generationen erstreckt.
Was der Text über Gott und den Glauben verrät
Der Vers zeigt, dass Gottes Name eine bleibende Quelle des Lobes ist. Er verweist darauf, dass Gottes Wirken und seine Gegenwart Bestand haben, nicht an einem einzelnen Moment hängen bleiben, sondern eine adressierte Anrede an Gott sein sollte, die fortdauernd bleibt. Das Lob seines Namens ist kein flüchtiges Gefühl, sondern eine beständige Haltung des Glaubens.
Wichtige Worte und Bilder erklärt
Verwandte Passagen und deren Verbindung
• In 1. Chronik 16:8–10 wird ähnlich die Aufforderung gegeben, des HERRN Namen zu preisen und sich an seine Wunder zu erinnern. Die Idee der andauernden Anbetung findet sich hier in einem größeren Kontext des Gottesdienstes für das Volk Israel.
• In Psalm 115:18 wird ebenfalls von einer ewigen Dankbarkeit gesprochen, die dem HERRN gehört – das Lob ist nicht nur heute, sondern bleibt bestehen über die Zeiten hinweg.
Gelehrte Einsichten in Kürze
Historische Kommentatoren betonen oft die Tiefe des Gottesdienstes, der sich nicht auf äußere Rituale reduziert, sondern die innere Haltung der Anbetung widerspiegelt. Die Verbindung von Identität Gottes (sein Name) und der ewigen Lobpreisung zeigt, dass der Glaube in der Ausrichtung auf Gott verwurzelt ist, unabhängig von wechselnden Umständen.
2–3 Querverweise mit kurzer Erklärung
Anwendung für heute
Für Gläubige heute bedeutet dieser Vers, das Denken des Tages auf das Lob des HERRN auszurichten. Nicht nur emotionale Momente des Dankes, sondern eine beständige Lebenseinstellung: das tägliche Bekenntnis, dass Gottes Name gegenwärtig ist und Gelobet sei – von nun an bis in Ewigkeit. In praktischer Hinsicht kann dies bedeuten, morgens und abends bewusste Lobgebete zu pflegen, Gottes Treue in den kleinen wie großen Dingen zu sehen und das Vertrauen zu nähren, dass sein Wirken Übergänge überdauert.
Anmerkung zu Zitaten aus historischen Kommentaren: Falls wörtliche Passagen aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke zitiert werden, sind sie hier sparsam verwendet und kennzeichnet mit direktem Quellenhinweis, sofern vorhanden.