Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiRömer 14:14 Kommentar zum Bibelvers
Römer 14:14 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Ich weiß und bin gewiß in dem HERRN Jesus, daß nichts gemein ist an sich selbst; nur dem, der es rechnet für gemein, dem ist's gemein.
Römer 14:14 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 14:14 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

1 Korinther 8:7 (LUTH1912) »
Es hat aber nicht jedermann das Wissen. Denn etliche machen sich noch ein Gewissen über dem Götzen und essen's für Götzenopfer; damit wird ihr Gewissen, weil es so schwach ist, befleckt.

Titus 1:15 (LUTH1912) »
Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen.

Apostelgeschichte 10:14 (LUTH1912) »
Petrus aber sprach: O nein, HERR; denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen.
Römer 14,14 im LUTH1912 – Der unmittelbare Zusammenhang
Der Vers steht im Kontext von Paulus’ Mahnung zur Rücksichtnahme und Freiheit in den Fragen des aliments, des Feiertags und der persönlichen Überzeugung. Im Kapitel 14 ermahnt er die Gläubigen, nicht zu urteilen oder andere abzuwerten, die unterschiedliche Gewohnheiten in Bereichen der persönlichen Freiheit praktizieren. Der vorliegende Satz gehört zu seinen Aussagen über das, was dem einzelnen Christen in Gottes Augen „gemein“ oder „unheilig“ erscheint, und wie frei er in Christus zu handeln ist, ohne den anderen zu verurteilen.
Was der Text über Gott, Glauben und Freiheit offenbart
Der Vers betont eine tiefe Überzeugung des Christen, der in Christus eine neue Freiheit hat. Es geht nicht um eine moralische Lizenz zur Beliebigkeit, sondern um eine Gewissheit, dass in Christus das, was für eine Person als „gemein“ gilt, für eine andere nicht notwendigerweise als solches gilt. Gott erkennt das Herz und die Absicht. Der Gläubige soll in dieser Freiheit verantwortungsvoll handeln, ohne sich über andere zu erheben oder sie zu verurteilen. So wird deutlich, dass die Standfestigkeit des Glaubens nicht auf äußerlichen Ritualien oder Nahrung, sondern auf der Gewissheit der Gemeinschaft mit Christus gründet.
Wichtige Begriffe und Bilder erklären
Verknüpfte Stellen und ihre Bedeutung
Cross-Referenzen helfen, das Thema der Freiheit in Christus, der Achtung vor dem Gewissen anderer und der Einheit in der Gemeinde zu verstehen:
Diese Verweise zeigen, dass Paulus eine balance zwischen Freiheit und Rücksicht übt: Die Freiheit des Gläubigen darf nicht zum Angriff auf das Gewissen anderer werden; Liebe und Rücksicht stehen im Vordergrund.
Gegenwärtige Anwendung
Für heute bedeutet dieses Wort: Sei in deiner persönlichen Überzeugung fest in Christus, doch behalte eine aufrichtige Gelassenheit gegenüber den Gewohnheiten anderer. Die Gemeinde soll von offenem Vertrauen, Demut und gegenseitiger Ermutigung geprägt sein, nicht von scharfen Urteilen. Wenn du stärkere Freiheiten hast, nutze sie verantwortungsvoll zum Guten, aber beachte das Gewissen deiner Mitgeschwister. In Notwendigkeiten der Einheit zählt die Liebe mehr als strikte Regelungen.
Zusammenfassung aus den klassischen Stimmen
Einblick: Matthew Henry betont, dass die innere Überzeugung, nicht die äußere Empfehlung, den Christen leitet; Albert Barnes hebt die Bedeutung der Freiheit in Christus hervor, ohne andere zu verletzen; Adam Clarke verweist auf die Notwendigkeit der Rücksicht auf das Gewissen in Fragen der persönlichen Freiheit. Gemeinsam wird deutlich, dass christliche Freiheit nicht als Selbstzweck dient, sondern als Mittel, Brüderlichkeit zu bewahren.