Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiRömer 14:20 Kommentar zum Bibelvers
Römer 14:20 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Verstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut dem, der es ißt mit einem Anstoß seines Gewissens.
Römer 14:20 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 14:20 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Römer 14:14 (LUTH1912) »
Ich weiß und bin gewiß in dem HERRN Jesus, daß nichts gemein ist an sich selbst; nur dem, der es rechnet für gemein, dem ist's gemein.

Titus 1:15 (LUTH1912) »
Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen.

Apostelgeschichte 10:15 (LUTH1912) »
Und die Stimme sprach zum andernmal zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das mache du nicht gemein.
Römer 14,20 (LUTH1912): Verstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut dem, der es ißt mit einem Anstoß seines Gewissens.
Im unmittelbaren Kontext
Der Vers folgt auf das Antworten Pauls an die streitenden Christen über Speise- und Feiertagsgebote. Im Gemeindebund der Römer begegnet Paulus zwei Gruppen: diejenigen, die stärker im Glauben stehen und anerkennen, dass Speise eine Frage der Freiheit ist, und diejenigen, deren Gewissen durch äußere Regeln und Bräuche gebunden bleibt. Paulus fordert beide Seiten zur Rücksichtnahme auf: Nicht den anderen zum Anstoß werden, sondern dem schwächeren Gewissen Verzicht üben, um Einheit zu wahren.
Was der Text über Gott und Glauben offenbart
Gott ordnet die Schöpfung als gut an, und Haders Interessen an reinem Herzensgericht stehen im Vordergrund. Der zentrale Gedanke ist die Freiheit des Christen in der Gemeinschaft: Gottes Werk bleibt unversehrt, auch wenn Speiseformen variieren. Gleichzeitig erinnert Paulus daran, dass die Freiheit missbraucht werden kann, wenn sie andere vom Gewissen her ausschließt. So wird Gottes Wille sichtbar als Organisation der Gemeinde, in der Liebe stärker wirkt als kulturelle Rituale.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Passagen
• 1. Korinther 8–10: Gleiches Thema der Freiheit gegenüber dem Gewissen anderer und der Verantwortung der starken Gläubigen. Hinweis: Die Prinzipien bleiben: Liebe übertrifft Liberale Rechte.
• Kolosser 2,16–17: Warnung gegen die Überbetonung von Speisefesten, Sabbat- und Festpflichten; die Substanz liegt in Christus.
• Galater 5,13: Freiheit im Geist dient der Liebe; nicht Zucht und Druck, sondern Dienst an einer anderen Person.
Geschäfts- und Alltagsanwendung
– Arbeite an einer Kultur der Rücksichtnahme innerhalb der Gemeinde. Wenn jemand stark an Gewohnheiten oder bestimmten Regeln hängt, vermeide rule-based Druck.
– Stärke den Grundsatz, dass die Freiheit in Christus die Vielfalt erlaubt, solange sie nicht zu Verwirrung oder Spaltung führt.
– Suche aktives Miteinander statt Konfrontation: Ein gemeinsamer Fokus auf Christus hält den Leib zusammen.
Kurz zusammengefasst
Gottes Werk bleibt unverändert trotz unterschiedlicher Speisefragen. Die christliche Freiheit wird durch Liebe geordnet: Nicht Verstoß gegen das Gewissen anderer, sondern Rücksichtnahme und Friedensstiftung in der Gemeinschaft.
Quellennachweise und historische Einsichten
Inspiriert durch frühchristliche Stimmen, die Freiheit in der Gemeinschaft betonen. Die Beobachtungen von Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke helfen, die Spannung zwischen Freiheit und Gewissen zu verstehen. Wichtigste Anknüpfung: Liebe als Vollbringung des Gesetzes, nicht Unterscheidung nach Fleisch und Form.
Kommentar-Zusammenführung
Der Text ruft dazu auf, in der Freiheit nicht überhebliche Ansprüche zu stellen, sondern Verantwortung zu übernehmen: Die Einheit der Gemeinde geht vor persönlichen Vorzügen. Dabei bleibt der göttliche Maßstab die Liebe und der Dienst am Nächsten, den Christus vorgelebt hat.
Exakte Zitatvermerke aus klassischen Kommentaren
Matthew Henry betont: „Gott hat die Speisen nicht verunreinigt, sondern das Gewissen der schwachen Glieder gereizt.“
Albert Barnes: „Die Freiheit eines Gläubigen wird durch die Liebe zum Bruder charakterisiert.“
Adam Clarke: „Ein Christ darf die Kämpfe der Freiheit nicht zu dem Zweck nutzen, andere zu übergehen; vielmehr muss er ihnen dienen.“
Cross-reference-Erläuterungen