Old Testament
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Hohelied 4:14 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Narde und Safran, Kalmus und Zimt, mit allerlei Bäumen des Weihrauchs, Myrrhen und Aloe mit allen besten Würzen.
Hohelied 4:14 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 4:14 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Exodus 30:23 (LUTH1912) »
Nimm zu dir die beste Spezerei: die edelste Myrrhe, fünfhundert Lot, und Zimt, die Hälfte soviel, zweihundertfünfzig, und Kalmus, auch zweihundertfünfzig,

Hohelied 4:6 (LUTH1912) »
Bis der Tag kühl wird und die Schatten weichen, will ich zum Myrrhenberge gehen und zum Weihrauchhügel.

Hohelied 3:6 (LUTH1912) »
Wer ist die, die heraufgeht aus der Wüste wie ein gerader Rauch, wie ein Geräuch von Myrrhe, Weihrauch und allerlei Gewürzstaub des Krämers?
Hohelied 4,14 (LUTH1912): Düfte und Gewürze des Brautschmucks
Der Vers gehört zum poetischen Brautzug im Hohelied, einer Liebeserzählung zwischen Braut und Bräutigam. Im Kapitel 4 werden die Kostbarkeiten, Düfte und Gewürze der Braut als Sinnbild ihrer inneren Schönheit, Reinheit und Anziehungskraft beschrieben. Die aufgezählten duftenden Substanzen stehen dabei exemplarisch für Helligkeit, Würde und die kostbare Verbindung, die der Geliebte in ihr sieht. Es ist eine Darstellung der wunderbaren Ganzheit der Braut: äußerlich attraktiv und innerlich kostbar.
Zentrale Bedeutung
Der Vers betont, wie unverwechselbare Düfte und kostbare Gewürze die Persönlichkeit und den Charakter der Braut widerspiegeln. In der hebräischen Poetik dienen Düfte oft als Sinnbild für Tugenden, Reinheit und Liebeswürdigkeit. Die Liste erinnert daran, dass wahre Anziehung aus der Vereinigung von Innerem und Äußerem entspringt: von der Würde der Braut ebenso wie von ihrer anziehenden Schönheit.
Gegenwärtige Themen
• Hohelied 1,3 – der Duft der Geliebten verstärkt das Verlangen nach Nähe.
• Hohelied 7,10–12 – die Liebe zeigt sich in der Fülle von Sinnlichkeit und Hingabe.
• Psalm 45,9–11 – Königs- und Brautbild verschränken Würde, Duft und Anmut.
Die Querverweise helfen zu sehen, dass Duft und Würze typische Bilder für leibliche Freude, Treue und Ehrfurcht vor der Geliebten sind, zugleich aber auch eine spirituelle Tiefe der Beziehung andeuten.
Für heutige Leser bedeutet der Text: Wertschätze die inneren Qualitäten einer Beziehung genauso wie äußere Anmut. Pflege den Charakter, die Treue, die Bereitschaft zu geben, und suche in der Verbindung eine Balance aus Sinnlichkeit und Heiligung. Die Würze des Lebens kommt durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt und eine Atmosphäre des Wohlwollens zustande.
Abschlusszusammenfassung
Der Vers macht deutlich, dass wahre Schönheit in der Gesamtheit von Charme, Würde und spiritueller Wärme liegt. Wie die kostbaren Düfte den Bräutigam anziehen, so fasst Hohelied 4,14 die Braut als kostbare, liebenswerte Person zusammen – bereichert durch Tugend, Freude und Anbetung.
Cross-Verweise:
Hohelied 1,3 – Duft als Ausdruck von Nähe und Zuneigung.
Hohelied 7,10–12 – Liebe in Fülle von Sinnlichkeit und Hingabe.
Psalm 45,9–11 – Verbindung von Würde, Duft und königlicher Liebesbeziehung.
Diese Verweise zeigen den gemeinsam gestalteten Ton: Schönheit, Würde und Liebe als ganze Lebenshaltung.
Hinweis zu Überschriften: Die nachfolgenden Zitate der klassischen Kommentatoren dienen der Orientierung, sind aber hier in eigenen Worten zusammengeführt. Folgende originale Formulierungen aus den gemeineren Quellen können erwähnt werden, ohne den Fluss zu stören:
„Und der Duft der grossen Liebe erfüllt die Luft.“ (Angelehnt an Matthew Henry)