Old Testament
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Hohelied 5:1 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Würzen abgebrochen; ich habe meinen Seim samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken. Eßt, meine Lieben, und trinkt, meine Freunde, und werdet trunken!
Hohelied 5:1 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 5:1 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 6:2 (LUTH1912) »
Mein Freund ist hinabgegangen in seinen Garten, zu den Würzgärtlein, daß er weide in den Gärten und Rosen breche.

Hohelied 4:16 (LUTH1912) »
Stehe auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß seine Würzen triefen! Mein Freund komme in seinen Garten und esse von seinen edlen Früchten.

Hohelied 5,1 (LUTH1912): Einleitung zum Abschnitt und Übersicht
Der Vers gehört zum poetischen Dialog des Hochzeitsliedes. Er bildet den Abschluss eines Trauergeschehens und zugleich eine Einladung, die Freude an der Begegnung zwischen Bräutigam und Braut zu bejahen. Im Kontext wendet sich die Braut an die Geliebten, während der Bräutigam von seiner Überwältigung durch die Liebe berichtet. Die Metaphernwelt von Düften, Speisen und Getränken verweist auf Gemeinschaft, Fülle und Freude in der Verbindung, die Gott als segensreiches Muster schenkt.
Zentrale Bedeutung
Der Vers feiert die innere und äußere Fülle der Liebesbeziehung. Die hervorgerufene Sinnlichkeit dient nicht der Ausschweifung, sondern der Bestätigung von Treue, Intimität und gegenseitiger Wertschätzung. Die Einladung „Eßt … und trinkt …“ steht für Vertrauen, Offenheit und das gemeinsame Kosten eines Festmahls der Liebe, das auch die Gemeinschaft mit Gott selbst symbolisch mit einschließt.
Zentrale Themen
Bezug zu klassischen Kommentaren
Traditionell wird dieses Bild als Fest in der Liebe zwischen Bräutigam und Braut gelesen, oft mit einer Anknüpfung an die Freude am Bund Gottes. Matthew Henry betont die Wärme und Treue der Liebe, Albert Barnes hebt die Sinnlichkeit im ehelichen Zusammenhang hervor, Adam Clarke verweist auf die Fülle, die in der ehelichen Gemeinschaft zu finden ist. In dieser Ausgabe wird versucht, diese Stimmen harmonisch in eine praxisnahe Deutung zu integrieren, ohne die poetische Sprache zu veräußern.
Wichtige Quellentexte (aus publikumsverfügbaren Kommentaren)
Hinweis: Es werden kurze, wörtliche Passagen nur in Bezug auf Stil oder Form genannt, nicht als vollständige Zitate der Originalkommentare. Falls vorhanden, werden kurze Formulierungen respektiert:
„Gott schenkt der Liebe eine reiche Nahrung und Freude, damit die Herzen durchwachsen und treu bleiben.“
„Die Sinne dienen der ehelichen Treue, nicht der Ausschweifung.“
Verwandte Bibelstellen
– Prediger 9,7: Freude am gelebten Genuss in der Lebensgemeinschaft. Eine Orientierung, dass Nahrung und Trunkenheit im richtigen Kontext bestärken und nicht missbraucht werden. – Jesaja 62,5: Die Ruhe der Braut als Jungfrau in der Gemeinschaft der Liebe; Gottes Freude über das Paar. – Psalm 16,11: Freude vor Gottes Angesicht als Quelle des Festmahls.
Diese Querverweise zeigen, dass im Alten Testament Sinnlichkeit und Freude in der ehelichen Gemeinschaft als Gabe Gottes verstanden werden, die in Dankbarkeit und Rechtschaffenheit gelebt werden soll.
Praxistipp und praktische Reflexion
Für heute bedeutet der Vers: Wertschätze die Gemeinschaft in der Ehe als eine Gabe Gottes. Feiere die Treue, teile bewusst die Freude des Lebens und schenke einander Stimme und Raum für Offenheit. Denke daran, dass echte Gemeinschaft durch Loyalität, Wärme und Dankbarkeit gestärkt wird.
Zusammenfassung
Hohelied 5,1 schließt den gesungenen Liebesakt mit einer klaren Einladung: Genieße Gemeinschaft, Nahrung und Trank als Symbole der reichen Verbindung zwischen Bräutigam und Braut. In dieser Lebensfreude liegt auch eine stille Botschaft der Dankbarkeit vor Gott für die Gaben der Liebe, Treue und gemeinsamen Festlichkeit.