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Hohelied 5:9 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Was ist dein Freund vor andern Freunden, o du schönste unter den Weibern? Was ist dein Freund vor andern Freunden, daß du uns so beschworen hast?
Hohelied 5:9 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 5:9 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 1:8 (LUTH1912) »
Weiß du es nicht, du schönste unter den Weibern, so gehe hinaus auf die Fußtapfen der Schafe und weide deine Zicklein bei den Hirtenhäusern.

Hohelied 6:1 (LUTH1912) »
Wo ist denn dein Freund hin gegangen, o du schönste unter den Weibern? Wo hat sich dein Freund hin gewandt? So wollen wir mit dir ihn suchen.

Hohelied 6:9 (LUTH1912) »
Aber eine ist meine Taube, meine Fromme, eine ist ihrer Mutter die Liebste und die Auserwählte ihrer Mutter. Da sie die Töchter sahen, priesen sie dieselbe selig; die Königinnen und Kebsweiber lobten sie.
Hohelied Salomos 5,9 (LUTH1912): Was ist dein Freund vor andern Freunden?
Der fünfte Kapitelvers des Hoheliedes setzt die Rede der geliebten Frau fort, die von einer Sehnsucht nach dem Geliebten geprägt ist. In der Frage an ihre Begleiterinnen begegnet uns eine Mischung aus Bewunderung, Verwundbarkeit und der Bezeugung tiefer Zuneigung. Die Formulierung richtet sich an die Freundinnen als Zeuginnen eines besonderen Verhältnisses; doch die eigentliche Kraft liegt im Blick der Liebenden auf dem Geliebten, der sich als außergewöhnlich vor allen anderen zeigt.
Der Vers im Zusammenhang des Kapitels
Dieses Kapitel dokumentiert eine nächtliche Begegnung, in der die Königstochter die Rückkehr des Geliebten erwartet, bis sich ihre Wachen vor dem Tor schließen und sie ihn schließlich freudig empfängt. Die Verszeile richtet sich an die Begleiterinnen – die äthiopische oder arabische Sittenwelt möglicher Augenzeugen – und bittet um eine offene Einschätzung dessen, was den Geliebten so außergewöhnlich macht. Die Frage betont, dass der Geliebte sich nicht nur durch äußere Schönheit, sondern durch Güte, Verlässlichkeit und innere Würde von anderen unterscheidet.
Zentrale Botschaft – eine lehrreiche Einsicht
Der Kernpunkt lautet: Die Liebe zwischen Braut und Bräutigam ist einzigartig und verdient eine Anerkennung vor anderen. Es geht weniger um einen bloßen Vergleich als um die Bestätigung der besonderen Bindung, die sich im Charakter des Geliebten zeigt. Der Text ermutigt dazu, den eigenen Blick von Neid oder Oberflächlichkeit frei zu halten und die Treue, Zärtlichkeit und Verlässlichkeit eines geliebten Menschen zu schätzen.
Quellenbezogene Einsichten aus der Übersetzung LUTH1912
In der LUTH1912-Übertragung wird die feine Nuance der Liebesrede erhalten: Die Frage zielt darauf, wie unvergleichlich der Geliebte vor seinen Freunden erscheint – nicht als bloße Größeneinschätzung, sondern als Zeugnis einer tiefen, ehelichen Verbindung. Die Sprache bewahrt die Würde der Geliebten und die Wertschätzung für den Geliebten, ohne die Gemeinschaft zu verurteilen.
Verwandte biblische Bezüge
Diese Verweise helfen zu sehen, dass die Botschaft des Hohelieds an die Schönheit der Treue, des gegenseitigen Respekts und der unverwechselbaren Bindung erinnert, die sich in einer von Gott gegründeten Beziehung zeigt.
Kurzschluss-gerechte Anwendung
Kurze, integrierte Zusammenfassung
Der Vers hebt hervor, dass der Geliebte in der Augen der Liebenden außerordentlich ist. Es geht um eine ehrliche Anerkennung der Einzigartigkeit und Treue in der Beziehung, verbunden mit der Bitte, diese Wahrnehmung nicht zu verbergen, sondern als Zeugnis des besonderen Bundes zu verstehen. Die Passage lädt dazu ein, Liebe als kostbares Geschenk zu würdigen, das vor Gott und vor den Mitmenschen beständig bleibt.
Quellenvermerk zu klassischen Kommentaren
Gedankliche Linien finden sich in den klassischen Hilfsmustern zu Hohelied, die Treue, Würde und das innere Strahlen der Liebe betonen. Aufschlussreiche Reflexionen tragen vor allem die Linien von Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke bei. Kurz zitierte Wendungen aus diesen Kommentaren werden hier nur sparsam verwendet: Henry betont oft die innere Würde der Liebe; Barnes hebt die praktische Treue hervor; Clarke verweist auf die relative Distinktion der Geliebten zwischen Ehrfurcht vor Gott und hingebungsvoller Hingabe. Eine direkte wörtliche Wiedergabe aus diesen Quellen wird hier nur insofern genannt, als sie eindeutig zitiert wird, etwa in den bekannten Passagen ihrer Auslegungen.