Old Testament
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Hohelied 5:12 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Seine Augen sind wie Augen der Tauben an den Wasserbächen, mit Milch gewaschen und stehen in Fülle.
Hohelied 5:12 Vers-für-Vers-Kommentar
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Hohelied 5:12 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 4:1 (LUTH1912) »
Siehe, meine Freundin, du bist schön! siehe, schön bist du! Deine Augen sind wie Taubenaugen zwischen deinen Zöpfen. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die gelagert sind am Berge Gilead herab.

Hohelied 1:15 (LUTH1912) »
Siehe, meine Freundin, du bist schön; schön bist du, deine Augen sind wie Taubenaugen.

Hebräer 4:13 (LUTH1912) »
Und keine Kreatur ist vor ihm unsichtbar, es ist aber alles bloß und entdeckt vor seinen Augen. Von dem reden wir.
Hohelied der Liebe 5,12 (LUTH1912): Sicht der Augen – rein und kostbar
In diesem Vers beschreibt der Brauttext die Augen der Geliebten als klar, sanft und lieblich – ein Bild der Reinheit und Treue, das im Lied von der persönlichen Zuneigung und dem Beziehungsband zwischen Braut und Bräutigam ganz unmittelbar wird. Die Metapher der Augen als Wasserbäche deutet auf Ruhe und Erquickung hin; sie sind „mit Milch gewaschen“ und stehen in Fülle, was Reinheit, Wärme und Überfluss signifiziert. Im Kontext des Hohelieds ist dies kein kaltes Schönheitsideal, sondern Ausdruck von Vertrauen, Nähe und kostbarer Gemeinschaft zwischen Liebenden.
Zentrale Bedeutung
Der Vers preist die Augen der Geliebten als Ausdruck innerer Güte und wahrer Zuneigung. Die Bildwelt verweist auf Reinigung (Milch) und Fülle – eine Beziehung, die sich in Tugend und Beständigkeit zeigt. Die Worte erinnern daran, dass echte Liebe durch Klarheit des Blicks und Offenheit des Herzens charakterisiert ist.
Themenschwerpunkte
Verwandte Passagen
Bezugspunkte im Hohelied helfen, das Bild ganzheitlich zu verstehen:
Historische Stimmen im Blick: Die klassischen Ausleger betonten, dass die bildhafte Sprache die Tiefe der Zweisamkeit betont. Aus Kommentaren wie Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke ergibt sich der Zug, dass das Lied die Schönheit der ehelichen Treue und die Freude am gemeinsamen Leben feiert, ohne fremde Ideologien zu überhöhen.
Für heutige Leser bedeutet der Vers: Wertschätze klare, ehrliche Kommunikation in der Beziehung. Die Augen als Symbol der Blickführung erinnern daran, wie wichtig es ist, einander aufmerksam, milde und treu zu begegnen. In der Gemeinschaft des Ehepaares spiegelt sich eine geistliche Haltung von Zuversicht und Wärme wieder.
Verbindung zu anderen Stellen
Cross-referenz 1: Passende Bilder der Augen und des Blicks finden sich an anderen Stellen des Liedes, wo Nähe und Vertrauen betont werden – Ermutigung, die eigene Beziehung zu pflegen. Erläutert wird hier, wie Blick und Gegenblick zu einer harmonischen Gemeinschaft beitragen.
Cross-referenz 2: Themen der Reinigung und Erneuerung klingen in weiteren Versen an, die Reinheit des Herzens und der Zuneigung herausstellen.
Cross-referenz 3: Allgemeine Aufforderung zur Wertschätzung des Partners und zur Freude an der Gemeinschaft findet sich ebenfalls im Lied.
Zusammenfassender Abschluss
Hohelied 5,12 richtet das Augenmerk auf die kostbare Gegenwart der Geliebten: Die Augen als Bild von Reinheit, Fülle und treuer Zuneigung. Der Vers lädt ein, Beziehungen als heilige Gemeinschaft zu sehen, in der Blick und Herzenshaltung Zuversicht, Wärme und Freude schenken.