Old Testament
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Hohelied 5:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Seine Backen sind wie Würzgärtlein, da Balsamkräuter wachsen. Seine Lippen sind wie Rosen, die von fließender Myrrhe triefen.
Hohelied 5:13 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 5:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 1:10 (LUTH1912) »
Deine Backen stehen lieblich in den Kettchen und dein Hals in den Schnüren.

Hohelied 6:2 (LUTH1912) »
Mein Freund ist hinabgegangen in seinen Garten, zu den Würzgärtlein, daß er weide in den Gärten und Rosen breche.

Hohelied 5,13 (LUTH1912): Bedeutung auf einen Blick
Der Vers schildert die sinnliche Anmut der Geliebten, indem von ihrem Mundwerk und Atem die Rede ist. Es geht nicht vordergründig um eine sexuelle Anschauung, sondern um die innere Schönheit, Würde und Reinheit, die sich in körperlicher Erscheinung widerspiegelt. Die Bilder greifen auf kostbare Düfte und Gewürze zurück, wodurch die Geliebte als kostbar und liebenswert erscheint.
Hintergrund und Einordnung
Dieses hochlyrische Buch verwendet oft sinnliche Bilder, um Zuneigung, Treue und die wunderbare Wirkung der Geliebten zu skizzieren. Im 5. Kapitel schildern sich die Blüten und Düfte als Anspielung auf gegenseitige Wertschätzung und intime Nähe zwischen Braut und Bräutigam. In der Tiefe geht es um Vertrauen, Zärtlichkeit und die Würde der Liebenden, nicht um rechthaberische Schärfe.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Orientierung
Verknüpfte Stellen (Cross-References)
- Sprüche 27,9: Balsam und Duftstoffe werden als Zeichen freundlicher Zuneigung erwähnt, was die positive Wirkung von angenehmer Gegenwart unterstreicht. Die Passage erinnert daran, wie Freundschaft durch Güte und Wohlgeruch der Umwelt bereichert wird.
- 4,10: Die Liebste wird als Quelle von Freude beschrieben; Duftvergleiche betonen, wie Wohlgefallen Beziehungen stärkt.
- Jesaja 33,24: Reinheit und Wohlgeruch in Gemeinschaft werden als Teil des zukünftigen Friedens gesehen; die Bilder der Geliebten spiegeln eine harmonische, heilsame Gegenwart wider.
Kernschluss und praktische Anwendung
Der Vers lädt dazu ein, Schönheit und Würde in Beziehungen zu achten, ohne sie zu reduzieren auf bloße Oberflächlichkeit. In der Gemeinschaft von Liebe, Vertrauen und Respekt zeigen sich wahrer Wert und Heilsamkeit – sowohl im persönlichen Miteinander als auch im Gemeinwesen.
Quellenhinweise zu den klassischen Stimmen
In dieser kompakten Auslegung fließen Einsichten aus historischen Bibelkommentaren mit ein: Matthew Henry betont die Ehrfurcht vor dem kostbaren Gegenüber; Albert Barnes hebt die Würde und Reinheit der Geliebten hervor; Adam Clarke ergänzt die sinnliche Bildsprache als Sinnbild für innere Zärtlichkeit. Die Formulierungen dieser Stimmen werden hier in einer Gesamtschau verarbeitet, ohne wortwörtliche längere Auszüge zu zitieren. Wenn Sie wörtliche Passagen wünschen, nennen Sie bitte die bevorzugte Ausgabe und Passage für eine präzise Wiedergabe.