Old Testament
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2 Könige 22:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Gehet hin und fraget den HERRN für mich, für dies Volk und für ganz Juda um die Worte dieses Buches, das gefunden ist; denn es ist ein großer Grimm des HERRN, der über uns entbrannt ist, darum daß unsre Väter nicht gehorcht haben den Worten dieses Buches, daß sie täten alles, was darin geschrieben ist.
2 Könige 22:13 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
2 Könige 22:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Deuteronomium 29:23 (LUTH1912) »
(daß er all ihr Land mit Schwefel und Salz verbrannt hat, daß es nicht besät werden kann noch etwas wächst noch Kraut darin aufgeht, gleich wie Sodom und Gomorra, Adama und Zeboim umgekehrt sind, die der HERR in seinem Zorn und Grimm umgekehrt hat),

Deuteronomium 31:17 (LUTH1912) »
So wird mein Zorn ergrimmen über sie zur selben Zeit, und ich werde sie verlassen und mein Antlitz vor ihnen verbergen, daß sie verzehrt werden. Und wenn sie dann viel Unglück und Angst treffen wird, werden sie sagen: Hat mich nicht dies Übel alles betreten, weil mein Gott nicht mit mir ist?

Exodus 20:5 (LUTH1912) »
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen;
Hauptgedanke: Die Notwendigkeit, Gottes Wort zu suchen, bevor Gotteszorn über Juda hereinbricht
In 2 Könige 22:13 wird der König Josia aufgefordert, sich von Gott Rat zu holen: Man soll das HERRN fragen für das Volk Juda und für das ganze Juda, wegen der Worte dieses Buches, das gefunden wurde, denn der Zorn des HERRN entbrannt über Israel, weil die Väter den Worten dieses Buches nicht gehorcht haben. Der Vers markiert einen Wendepunkt: Ein Fund des Gesetzes wird zum Prüfstein des Herzens der Führung und des Volkes. Ohne Hinwendung zum HERRN bleibt das Schicksal Jauls und der Nation drohend.
Literarischer Kontext
Der Fund des Buches im Tempel steht am Anfang von Josias Reformen. Vorher herrschen religiöse Verwechslung und politischer Niedergang. Der Satz betont Dreieinheit von Handeln (Gehen, Fragen, Hören), Wortaufnahme (das Buch) und Warnung (großer Grimm). Die Bitte, den HERRN zu befragen, zeigt Josias Bereitschaft, die göttliche Führung zu suchen, statt menschlicher Kalkulation zu vertrauen.
Theologische Bedeutung
Der Vers verbindet moralische Verantwortung mit Gottes Zorn. Die Worte Gottes enthalten sowohl Weisung als auch Mahnung; Ignoranz dem Gesetze gegenüber führt zu ernstem Urteil. Gleichzeitig wird die Möglichkeit der Umkehr durch Gottesdienst der Bitte um Rat eröffnet. So wird klar: Gottes Wort ist kein bloßes Archiv, sondern eine lebendige Richtschnur für Entscheidungen, besonders in Krisenzeiten.
Verbindung zu anderen Schriftstellen
Historische und spirituelle Bedeutung
Der Fund des Buches erinnert daran, dass göttliche Offenbarung oft verborgen liegt, bis Gott selbst den Menschen die Augen öffnet. Die Reaktion des Königs, die Schrift zu befragen, spiegelt eine theologische Erwartung wider: Echte Reform beginnt mit einer ehrlichen Ausrichtung auf das, was Gott gesagt hat, auch wenn menschliche Sicherheit durch politische Umstände zu versagen scheint.
Fragen zur gegenseitigen Reflexion
Zusammenfassung
2 Könige 22:13 ruft dazu auf, sich Gottes Willen durch das Fundstück des Gesetzes zuzuwenden. Die Dringlichkeit ist groß: Der Zorn des HERRN über Juda wird nicht durch menschliche Schlauheit gelindert, sondern durch ehrliche Hinwendung zum Wort, das Leben ordnet und Hoffnung eröffnet. Die Reaktion des Königs dient als Vorbild für eine Regierung und Gemeinschaft, die nicht auf Traditionen oder Politik, sondern auf göttliche Offenbarung hören.
Verwendete Stimmen und kurze Auszüge
Aus den klassischen Auslegungen bekannt ist die Betonung, dass das Wort Gottes als Maßstab dient und dass Reformation bei der Rückkehr zu dieser Offenbarung beginnt. (Namentlich zitierte Passagen aus Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke werden hier nicht wörtlich im Text wiedergegeben; falls wörtliche Kürze nötig wäre, würden sie hier klar gekennzeichnet.)
Bezugspunktweise Zitate, falls notwendig, würden die Grundlage bilden, aber in dieser Ausgabe werden nur die Kerngedanken dieser Kommentatoren zusammengeführt.
Cross-References: Josua 1:8; Psalm 119:105; Maleachi 3:7