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2 Könige 22:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
daß man es gebe den Werkmeistern, die bestellt sind im Hause des HERRN, und sie es geben den Arbeitern am Hause des HERRN, daß sie bessern, was baufällig ist am Hause,
2 Könige 22:5 Vers-für-Vers-Kommentar
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2 Könige 22:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

2 Könige 12:11 (LUTH1912) »
Und man übergab das Geld bar den Werkmeistern, die da bestellt waren zu dem Hause des HERRN; und sie gaben's heraus den Zimmerleuten und Bauleuten, die da arbeiteten am Hause des HERRN,

2 Könige 12:5 (LUTH1912) »
das laßt die Priester zu sich nehmen, einen jeglichen von seinen Bekannten. Davon sollen sie bessern, was baufällig ist am Hause, wo sie finden, daß es baufällig ist.

2 Chronik 24:27 (LUTH1912) »
Aber seine Söhne und die Summe, die unter ihm gesammelt ward, und der Bau des Hauses Gottes, siehe, die sind geschrieben in der Historie im Buche der Könige. Und sein Sohn Amazja ward König an seiner Statt.
2 Könige 22,5 (LUTH1912) – Kontext und Auslegung
Im unmittelbaren Umfeld von Jesajas Buch erhält Josia, der junge König von Juda, während der Renovierung des Tempels eine besondere Botschaft: Die templeigen Werkmeister sollen die Arbeiter am Hause des HERRN versorgen und anweisen, was baufällig ist. Die Passage zeigt, wie Gottes Haus geistlich und praktisch gepflegt wird, wenn Ordnung, Verantwortlichkeit und Ehrfurcht vor dem HERRN zusammentreffen.
Was der Text über Gott bzw. den Glauben verrät
Der Vers zeigt, dass Gott Ordnung schätzt und dass seine Wohnung – der Tempel – durch sorgfältige Verwaltung und fachgerechte Ausbesserung erhalten wird. Es geht nicht nur um Ritual, sondern um konkrete Verantwortlichkeiten: Baufachleute (Werkmeister) ordnen den Baufortschritt, während die Arbeiter am Haus des HERRN arbeiten. So wird sichtbar, dass Gottes Gegenwart in geordnetem, redlich ausgeführtem Dienst gegenwärtig ist.
Wichtige Wörter und Bilder erklärt
Verwandte Passagen
– 1. Könige 5–6: Bau des Tempels durch Salomo zeigt, wie Gottes Haus mit Weisheit, Pflichterfüllung und Material bedacht wird. Eine Gegenwärtigkeit von Gottes Segen hängt mit ordnungsgemäßer Führung zusammen.
– Haggai 1: Betonung darauf, dass Priorität und Ordnung im Gottesdienst dem Kleinen wie dem Großen Gewicht geben. Gottes Gegenwart wird sichtbar, wenn das Fundament des Hauses gepflegt wird.
– Nehemia 4: Praktische Gegenrechnung zu Bedrängnissen – Arbeitsschutz, Organisation und klare Aufgabenverteilung schützen das Volk und das Bauwerk.
Kernbotschaft und heutige Anwendung
Der Text erinnert daran, dass Gottes Gegenwart im geordneten Dienst sichtbar wird. Kirchen- und Gemeindearbeit muss gut geführt, fachgerecht ausgeführt und verantwortungsvoll gemanagt werden. Wer am Hause des HERRN arbeitet, tut dies als Dienst am Ruf Gottes und am Wohl der Gemeinde.
Bezug zu den Kommentatoren
Matthew Henry bemerkt, dass Gottes Haus ordentliche Verwaltung braucht, damit die Heiligkeit nicht verwässert wird. Albert Barnes hebt hervor, dass die Unbedenklichkeit in der Arbeit nicht die Frömmigkeit ersetzt, sondern deren Ausdruck ist. Adam Clarke unterstreicht die Verbindung zwischen praktischer Arbeit und göttlicher Ordnung im Gottesdienst. Gemeinsam betonen sie, dass Gott in die praktische Pflege seines Hauses hineinwirkt und Ordnung als Ausdruck des Glaubens dient.
Kurze Cross-References
– 1 Könige 5–6: Bau und Vorbereitung des Tempels als Muster ordentlicher Gottesdienstführung.
– Haggai 1: Gottes Gegenwart wird in gepflegter Arbeit sichtbar.
– Nehemia 4: Widerstände und organisatorische Maßnahmen im Aufbau des gerechten Dienstes.
Zusammenfassend: Wer den Tempel Gottes pflegt, arbeitet mit Weisheit, Disziplin und Dienst an der Gemeinschaft – und damit gewahrt sich Gottes Gegenwart in der Mitte des Volkes.