Exodus 21:31 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers

Desgleichen soll man mit ihm handeln, wenn er Sohn oder Tochter stößt.

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Exodus 21:31 Vers-für-Vers-Kommentar

Exodus 21,31 – Wesentliche Bedeutung und Rechtsprinzip

Aussage des Verses: Wer mit einem Mann handelt, der eine Tochter hat, als gäbe sie eine Sklavin, soll entsprechend der Tatsache, dass das Töten oder Verletztwerden einer Frau langfristige Folgen hat, mit derselben Strafe oder Maßregel behandelt werden, wie wenn der Mann selbst als Täter auftritt.

Kontextuelle Einordnung

Dieses Gesetz steht im Rahmen der Vieh- und Leibesstrafenordnung, die im Buch Exodus das biblische Strafrecht beschreibt. Es begegnet uns in einer Gesellschaft, in der Sippen- und Eigentumsstrukturen sowie familiäre Ehre eng mit Rechtsfolgen verknüpft sind. Der Satz zielt darauf ab, Handlungen gegen eine Frau, ob als Person oder als Eigentum, in eine klare juristische Kategorie zu fassen und zu sanktionieren, um Verwirrung über Schuld und Strafe zu vermeiden.

Interpretative Beobachtungen

  • Verantwortung des Täters wird personell sichtbar: Die Strafe richtet sich nach dem Handeln des Mannes, der das Opfer zunächst betrifft und zugleich auch als Zeuge der sozialen Ordnung gilt.
  • Schutz der Schwächeren: Die Formulierung betont, dass das Schädigen einer Frau ebenso missbilligt wird wie die direkte_widrige_tätigkeit eines Mannes – eine Festlegung zugunsten der Schutzwürdigkeit des weiblichen Lebens in jener Rechtsordnung.
  • Ethische Dimension statt bloßer Rachsucht: Die Regelung zielt darauf ab, schwere Folgen abzuschwächen, indem Verantwortlichkeiten festgelegt und Entschädigungen bzw. Strafen bestimmt werden.

Thematische Kernpunkte

  • Gleichwertige Behandlung bei Schädigung von Frauen
  • Kombination von Straferwartung und Entschädigungsprinzip
  • Bezug auf familiäre Ehre und soziale Ordnung

Verwandte Passagen und kurze Erklärungen

– 2. Mose 21:22–25: Ähnliche Prinzipien der Schadensausgleichung bei körperlicher Beeinträchtigung anderer Personen, mit Fokus auf Ausgleich statt Auslöschung der Rechtsordnung.

– 3. Mose 25:39–46: Klärung, wie Rechte am Vieh- und Leibeswert in familiärer Struktur verankert bleiben, und welche Formen des Schutzes für Schwache vorgesehen sind.

– 5. Mose 22:29–30: Rechtsbewahrung bei Gewalttaten; wie Schutz- und Strafnormen die Ordnung sichern.

Historisch-theologische Einordnung

Der Text reflektiert eine unmittelbare, praktische Rechtskultur, in der Strafen das soziale Gleichgewicht sichern sollten. Er erinnert daran, dass göttliches Gesetz Ordnung, Gerechtigkeit und Schutz für alle Glieder der Gemeinschaft bezweckt, auch wenn heutige Maßstäbe andere Schutzformen bevorzugen.

Praktische Schlussfolgerung

Aus dieser Stelle folgt kein Ruf zu Härte, sondern eine Festlegung der Verantwortlichkeit und eine Maßregel, die auf Ausgleich abzielt. Leserinnen und Leser können erkennen, wie biblische Rechtsnormen darauf abzielen, das Wohlergehen der Gemeinschaft zu sichern, besonders für die Schwächeren, und wie solche Grundsätze in einer modernen Ethik erneut bedacht werden könnten.

Quellenhinweise aus klassischer Kommentartradition (Auszüge)

Matthew Henry (auszughaft): „...“

Albert Barnes (auszughaft): „...“

Adam Clarke (auszughaft): „...“

Hinweis: In dieser Ausgabe werden kurze, relevante Gedanken der Historic-Critter-Überlieferung zusammengeführt, um das Verständnis zu vertiefen, ohne die Grundbotschaft zu verwässern.

Cross-references in Kürze: - 2. Mose 21:22–25 – Schadensausgleich und Selbstverständnis der Rechtsordnung. - 3. Mose 25:39–46 – Rechte innerhalb der familiären Strukturen und Schutz der Schwachen. - 5. Mose 22:29–30 – Weiterführung von Gewährleistung und Ordnung.

*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.

Exodus 21:31 Querverweise und verwandte Bibelstellen

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