Old Testament
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Josua 6:16 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und beim siebentenmal, da die Priester die Posaunen bliesen, sprach Josua zum Volk: Macht ein Feldgeschrei; denn der HERR hat euch die Stadt gegeben.
Josua 6:16 Vers-für-Vers-Kommentar
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Josua 6:16 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Richter 7:20 (LUTH1912) »
Also bliesen alle drei Haufen mit Posaunen und zerbrachen die Krüge. Sie hielten aber die Fackeln in ihrer linken Hand und die Posaunen in ihrer rechten Hand, daß sie bliesen und riefen: Hie Schwert des HERRN und Gideons!

2 Chronik 20:22 (LUTH1912) »
Und da sie anfingen mit Danken und Loben, ließ der HERR einen Hinterhalt kommen über die Kinder Ammon und Moab und die auf dem Gebirge Seir, die wider Juda gekommen waren, und sie wurden geschlagen.

Josua 6:5 (LUTH1912) »
Und wenn man das Halljahrshorn bläst und es lange tönt, daß ihr die Posaune hört, so soll das ganze Volk ein großes Feldgeschrei machen, so werden der Stadt Mauern umfallen, und das Volk soll hineinsteigen, ein jeglicher stracks vor sich.
Josua 6,16 (Luther1912): Das Feldgeschrei nach dem siebten Mal
Im Zusammenhang mit dem Einzug in Jericho steht Josua 6,16 an der entscheidenden Wende der Eroberung. Die Priester hatten die Bundeslade getragen und siebenmal um die Stadt herumgezogen; beim siebten Mal, als die Posaunen erklangen, fordert Josua das Volk zu einem lauten Feldgeschrei auf. Gottes Wort versichert: Die Stadt wurde dem Volk gegeben. Die Handlung betont die Mischung aus Gehorsam, Gottes konkretem Eingreifen und dem Erleben des Glaubens in der Praxis.
Zentrale Bedeutung
Der Vers zeigt, dass Gottes Zusagen nicht abstrakt bleiben, sondern sich in konkreten Handlungen widerspiegeln. Gehorsam nach Gottes Befehl, verbunden mit einem freudigen Ausruf des Glaubens, öffnet den Weg für Gottes Wunder. Das Volk sieht darin nicht menschliche Stärke, sondern die verlässliche Treue Gottes, der Jericho der Gemeinschaft seines Volkes übergibt.
Wichtige Themen
Verwandte Passagen
– Josua 6,5: Die Posaunen und das laute Rufen sind Teil des göttlichen Vorgehens.
– Hebräer 11,30: Der Glaube, der Jericho fallen ließ, wird als Vorbild genannt.
– 1. Korinther 1,27–29: Gottesweise Skepsis gegenüber menschlicher Stärke; Gott wählt das Schwache, um die Stärke zu zeigen.
Praktische Reflexion
Dieser Vers ermutigt Gläubige, in scheinbar sinnlosen oder ostentativ unlogischen Schritten Gottes Treue zu beweisen. Gehorsam, gepaart mit Hoffnung auf Gottes Eingreifen, verwandelt angedeutete Perspektiven in Gewissheit. Die Gemeinschaft erlebt dadurch nicht menschliche Kraft, sondern das Wirken des Allmächtigen.
Kurzschluss
Josua 6,16 erinnert daran, dass Gottes Versprechen sich in konkreter Handlung entfalten. Wenn Gottes Befehl mit offenem Glauben beantwortet wird, wird selbst unmögliche Umstände zu Wegen der Rettung und des Sieges.