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Josua 6:20 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Da machte das Volk ein Feldgeschrei, und man blies die Posaunen. Denn als das Volk den Hall der Posaunen hörte, machte es ein großes Feldgeschrei. Und die Mauer fielen um, und das Volk erstieg die Stadt, ein jeglicher stracks vor sich. Also gewannen sie die Stadt
Josua 6:20 Vers-für-Vers-Kommentar
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Josua 6:20 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Hebräer 11:30 (LUTH1912) »
Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, da sie sieben Tage um sie herumgegangen waren.

2 Korinther 10:4 (LUTH1912) »
Denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Gott, zu zerstören Befestigungen;

Josua 6:5 (LUTH1912) »
Und wenn man das Halljahrshorn bläst und es lange tönt, daß ihr die Posaune hört, so soll das ganze Volk ein großes Feldgeschrei machen, so werden der Stadt Mauern umfallen, und das Volk soll hineinsteigen, ein jeglicher stracks vor sich.
Josua 6,20 – Überblick
In diesem Schlüsselereignis erzählt der Text von der Einsetzung des israelitischen Feldzuges gegen Jericho. Das Volk folgt Gottes Anweisung, und der äußere Ablauf der Belagerung ist sichtbar geprägt von Gottes Handeln: der Torso der Stadt fällt nicht durch menschliche Gewalt, sondern durch Gehorsam und Glauben. Die Reaktion des Volkes ist Jubel und eindrucksvolles gemeinsames Handeln, das zugleich Gottes Ratschluss bestätigt: Wer auf Gott vertraut, wird durch ihn stark geführt.
Versanalyse – Josua 6,20 (Luther1912)
„Da machte das Volk ein Feldgeschrei, und man blies die Posaunen. Denn als das Volk den Hall der Posaunen hörte, machte es ein großes Feldgeschrei. Und die Mauer fielen um, und das Volk erstieg die Stadt, ein jeglicher stracks vor sich. Also gewannen sie die Stadt.“
Wesentliche Gedanken des Verses
Bezugspunkte im Kapitel – Kernbotschaften
Im Kapitel 6 wird deutlich, dass Gottes Verheißung vor dem menschlichen Maßstab handelt. Die Stadt Jericho bleibt nicht durch militärische Stärke, sondern durch Gottes Plan verloren. Der einzige Weg zum Erfolg ist das Vertrauen auf Gottes Wort und das befreiende Handeln, das daraus folgt.
Hauptlehren und praktische Anwendung
Die Passage lehrt zwei zentrale Wahrheiten: - Gottes Wege können zunächst widersprüchlich erscheinen; echter Sieg folgt dem Gehorsam gegenüber Gottes Anweisungen. - Gemeinschaftliches Tun im Glauben – das gemeinsame Schreien, das Blasen der Posaunen – wird zu einem Zeichen des Zusammenhalts und der Abhängigkeit von Gott.
Verständnis durch die Vergleichslinien
Vergleichbare Fragen nach göttlicher Befreiung ohne herkömmliche Mittel finden sich in anderen Berichten des Exodus und Königtums, wo Gottes Eingreifen ungewöhnliche Rituale und Schritte nutzt. Die Stille des Glaubens trifft manchmal auf laute Zeichen Gottes, wie der Klang der Trompeten hier. In beiden Fällen liegt der Schwerpunkt auf Gottes Souveränität und dem Glaubensgehorsam des Volkes.
Bezügliche Querverweise
- Jeremia 32,17 erinnert daran, dass Gott die Mächte des Himmels und der Erde stärkt; hier wird durch Gottes Hand der Fall der Mauern bestätigt.
- Hebräer 11,30 spricht von Glauben, der Mauern niederreißt; der Text veranschaulicht, wie Gottes Umfang der Wirklichkeit über menschliche Strategie hinausgeht.
- Psalm 20,7 verweist darauf, dass Vertrauen in Gott stärker ist als auf Rüstungen oder menschliche Stärke; dieses Vertrauen bildet den Rahmen für den Jericho-Sieg.
Kurzüberblick – praktische Schritte aus dem Text
Zusammenfassung
Josua 6,20 zeigt, dass der Sieg über Jericho kein Produkt militärischer Überlegenheit, sondern eine Folge göttlichen Handelns ist. Durch Gehorsam und gemeinsames, mutiges Handeln bestätigt sich Gottes Treue. Die Mauern fallen, das Volk zieht hinein – und der Sieg erinnert daran, dass Gott auf dem Weg des Glaubens durchbricht, was menschlich unüberwindbar scheint.
Hinweis zu Zitatquellen: Falls wörtliche Formulierungen aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke verwendet wurden, erscheinen sie hier nur in direkter, zitierender Form mit Vermerk, dass es sich um eine direkte Übernahme handelt.