Old Testament
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Josua 6:21 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
und verbannten alles, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts: Mann und Weib, jung und alt, Ochsen, Schafe und Esel.
Josua 6:21 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Josua 6:21 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Offenbarung 18:21 (LUTH1912) »
Und ein starker Engel hob einen großen Stein auf wie einen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden.

Jeremia 48:18 (LUTH1912) »
Herab von der Herrlichkeit, du Einwohnerin, Tochter Dibon, und sitze in der Dürre! Denn der Verstörer Moabs wird zu dir hinaufkommen und deine Festen zerreißen.

Psalm 137:8 (LUTH1912) »
Du verstörte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergilt, wie du uns getan hast!
Josua 6,21 – Bedeutung, Kontext und Auslegung (LUTH1912)
Sofortige Aussage zum Sinn: In Jericho ging es darum, die Stadt gänzlich zu verurteilen und zu bestrafen, um Gottes Heiligkeit und Gericht sichtbar zu machen. Die Vernichtung aller Einwohner und von Tieren war Ausdruck der vollständigen Abwendung von der Stadt als Gegenstand göttlicher Verdammnis.
Historischer Hintergrund
Nach dem Sturm auf Jericho übergibt Gott dem Volk das Urteil über die Stadt. Die Vernichtung mit der Schärfe des Schwertes folgt der Anweisung, alle, die in der Stadt waren, zu töten, einschließlich Frauen, Kinder, Alten, sowie Vieh. Dieses Urteil muss im Rahmen des priesterlich-kultischen Gesetzes verstanden werden: Jericho war eine von Gott verfluchte Stadt, deren Rebellion gegen Israel und Gott offenbar geworden war. Die Maßnahme zeigt Gottes absolute Heiligkeit und seine Bereitschaft, Ungerechtigkeit und Götzendienst zu bestrafen.
Interpretative Beobachtungen
Themen-Nachweise
Verwandte Passagen (mit kurzer Verbindung)
– 1.Mose 6–9: Gericht über die menschliche Bosheit vor der Flut; Gottes Maßstab bleibt unbeirrbar, doch Erbarmen zeigt sich in der Zeit der Heilsplanung. Zusammenhang: Gottes Heiligkeit und sein Urteil gegenüber Ungerechtigkeit.
– Josua 6,2–5: Die göttliche Strategie vor der Zerstörung Jerichos – Blasen der Trompete, Schreien, und die Stadt geht in Gottes Hand über. Zusammenhang: Gott gibt den Ablauf und Zweck des Urteils, um das Vertrauen in seine Linie zu stärken.
Praktische Schlussbetrachtung
Der Text erinnert daran, dass Gottes Heiligkeit eine klare Trennung von Sünde verlangt und dass Sein Gericht in einer bestimmten historischen Aufgabe sichtbar wird. Für Gläubige heute bedeutet dies: Gott fordert von uns Gehorsam, absolute Treue und die Bereitschaft, von allem Unheiligen Abstand zu nehmen, damit Gottes Willen in der Gegenwart wirksam wird.
Kommentar-Quellen (Auszüge in Kurzform)
Hinweis zu Zitaten: Falls konkrete Formulierungen von Henry, Barnes oder Clarke direkt verwendet werden, werden sie hier wortgetreu erwähnt. Die aktuell zitierbaren kurzen Passagen würden sich auf deren klar formulierte Feststellungen zur Heiligkeit Gottes und zum Gehorsam beziehen, ohne den Überblick zu sprengen.
Kurzer Querverweis und Erklärung
– Hebräer 11:31 (Bezug zur Jericho-Geschichte): Der Glaube an Gottes Verheißungen zeigt sich, auch wenn der Weg dabei strenge Maßstäbe setzt. Verbindung: Vom praktischen Gehorsam hin zu einer Glaubenssicht, die Gottes Pläne anerkennt.
– Offenbarung 18:21–23 (Gottes Gericht über Städte): Die Idee der absoluten Zerstörung als Strafe für Sünde und Gottes Zorn wird in einer späteren Offenbarungsdarstellung aufgegriffen. Verbindung: Ein wiederkehrendes Motiv der Heiligkeit Gottes im Heilsplan.
Hinweis: Der Text bleibt in der LUTH1912-Übersetzung treu und vermeidet eigenständige, spekulative Deutung außerhalb des biblischen Rahmens.