Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiRömer 10:11 Kommentar zum Bibelvers
Römer 10:11 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn die Schrift spricht: “Wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden.”
Römer 10:11 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 10:11 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Jesaja 28:16 (LUTH1912) »
Darum spricht der Herr HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen köstlichen Eckstein, der wohl gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.

Römer 9:33 (LUTH1912) »
wie geschrieben steht: “Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden.”

1 Petrus 2:6 (LUTH1912) »
Darum steht in der Schrift: “Siehe da, ich lege einen auserwählten, köstlichen Eckstein in Zion; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden.”
Römer 10,11 (LUTH1912): Denn die Schrift spricht: „Wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden.“
Der Vers steht in der deutlichen Auslegung des Evangeliums, dass der Glaube an Christus die Grundbedingung für Rechtfertigung und Gottesannahme ist. Paulus zitiert die Schrift, um zu zeigen, dass der Weg zu Gottes Gerechtigkeit offenbart ist, nicht durch Werken, sondern durch Vertrauen. In Römer 10 entfaltet sich der Gedanke, dass der menschliche Weg zu Gott durch das Hören des Evangeliums und das Glaubensvertrauen realisiert wird. Wer zu Christus kommt, wird nicht schuldig gesprochen; Gott setzt sein Vertrauen nicht der menschlichen Schwäche aus, sondern verspricht Treue und Befreiung.
Zentrale Aussage
Der Kern des Verses ist die Zusicherung der Verheißung demjenigen, der glaubt: Zugehörigkeit zu Gott, Heil und Frieden stehen fest, ohne Scham oder Zurückweisung. Das Heil ist nicht abhängig von menschlichen Leistungen, sondern von der zuverlässigen Verheißung Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus angenommen wird.
Zwei bis drei zentrale Themen
Bezüge zu verwandten Passagen
− Römer 9–10 erläutern, wie Gott Gottes auserwählte Menschen durch den Glauben rechtfertigt, nicht durch den Besitz des Gesetzes. Begründung: Der Verlust der Anbindung an Christus erfolgt durch Ablehnung des Heilswortes, während Glaube an Christus Versöhnung und Gnade empfängt.
− Galater 3,11–14 verweist darauf, dass der Mensch durch Glauben gerecht wird und nicht durch Gesetzeswerke; dieser Glaube ist der Weg zur Segnung Abrahams in Christus.
− Johannes 3,16–18 zeigt, wie der Glaube an den Sohn Gottes zur Ewigkeit führt und Wer an ihn glaubt, das Leben hat.
Praktische Reflexion
Für den Alltag bedeutet dies: Das Vertrauen auf Christus ist kein flüchtiger Gedanke, sondern eine bejahte Lebenshaltung. In Zeiten der Unsicherheit darf der Gläubige darauf pochen, dass Gottes Wort verlässlich ist und derjenige, der zu Jesus kommt, nicht verlorengeht. Diese Zuversicht soll motivieren, dem Evangelium zu folgen, Gottes Wort zu prüfen und in Christus eine neue Identität zu finden.
Kurzschlussfassung
Römer 10,11 fasst die Botschaft zusammen: Der Glaube an Christus bringt Rechtfertigung und Sicherheit vor Gott; Gottes Verheißung steht fest – wer glaubt, wird nicht zu Schanden werden. Die Schrift hebt die Zuversicht hervor, dass Gottes Heil durch den Glauben erreicht wird, nicht durch etwas, das der Mensch sich selbst verdienen könnte.
Quellen-Quellenhinweise
In den historischen Ausschnitten dieser Passage finden sich knappe, beweisende Bemerkungen der älteren, öffentlich zugänglichen Kommentatoren. Einige prägende Auszüge stammen aus der Art, wie Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke den Zusammenhang erklären. Kurzzitate dieser Kommentatoren sind hier nur insoweit angedeutet, dass sie den Sinn der Verse beleuchten, ohne den ursprünglichen Text zu reproduzieren.
Verknüpfte Bibelpfade
Bezug 1: Römer 3,28 – Rechtfertigung aus Glauben, nicht aus Werken des Gesetzes. Hinweis: Der Glaube wird als ideale Grundlage der Gerechtigkeit vor Gott vorgestellt. Verbindung: Beide Verse betonen, dass Gott durch Vertrauen handelt, nicht durch menschliche Verdienste.
Bezug 2: Epheser 2,8–9 – Gnade durch Glauben; das Geschenk Gottes, nicht aus Werken. Verbindung: Unterstreicht die Kostenlosigkeit der Gnade als Grundlage des Glaubensbekenntnisses.