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Römer 10:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn “wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden.”
Römer 10:13 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 10:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Apostelgeschichte 2:21 (LUTH1912) »
Und soll geschehen, wer den Namen des HERRN anrufen wird, der soll selig werden.”

Joel 2:32 (LUTH1912) »
3:5 Und es soll geschehen, wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, auch bei den andern übrigen, die der HERR berufen wird.
Römer 10,13 – Wer den Namen des HERRN wird anrufen
Hauptgedanke: Paulus fasst das Evangelium der Rechtfertigung durch den Glauben zusammen: Wer den Namen des HERRN ruft, wird gerettet werden. Rettung kommt durch Vertrauen und das kindliche Bitten um Gnade, nicht durch eigene Werke.
Literarischer Kontext
In Römer 9–11 setzt Paulus seine Auslegung der Gnade Gottes fort: Gott scheidet Israel nicht aus, sondern schenkt allen Menschen die Verwirklichung des Heils durch den Glauben. Römer 10 betont, dass der Zugang zu Christus offen ist, indem der Mensch glaubt und den Namen des HERRN anruft. Der Vers folgt der Betonung, dass die Botschaft von Gott herkommt, von Herzen ins Mündliche reicht und so zum Heil führt.
Theologische Bedeutung
Der Satz verweist auf eine grundlegende Bedingung der Rettung: Reue, Glauben und das Vertrauen auf Gottes Versprechen. Der Anruf des HERRN ist kein kaltes Lippenbekenntnis, sondern Ausdruck einer lebendigen Beziehung zu Gott, die in Christus Realität wird. Diese Perspektive bedeutet zugleich den universalen Zugang des Evangeliums: Nicht Jurisdiktion oder ethnische Zugehörigkeit, sondern Glaube führt zum Heil.
Verbindung mit anderen Schriftstellen
- Jesaja 10:34 und Joel 2:32 werden kontextuell als Vorläufer gesehen: Der Ruf zum HERRN ist die Zustimmung zum Gericht und zur Rettung zugleich. Bezugspunkt: Die Einladung, den Namen des HERRN zu rufen, zieht die Sicherheit der Zusage Gottes nach sich.
- 1. Korinther 1:21–24 zeigt, dass Gottes Weisheit in der Botschaft des Kreuzes besteht; der Ruf zum HERRN ist der Weg, diese Botschaft zu empfangen.
- Apostelgeschichte 2:21 erinnert daran, dass der Ruf an den Namen des HERRN die Erfüllung der Verheißung ist: Wer ruft, empfängt Geist und Errettung.
Kurze Reflexionsfragen
Quellenhinweise und ausgewählte Zitate
Für diese Passage greifen wir auf öffentlich zugängliche, frühneuzeitliche Kommentare zurück, die das NT in ihrer Zeitgenossenschaft transparent wiedergeben:
Matthew Henry: „Gott schenkt das Heil derer, die rufen.“ (Zusammenfassung seiner Betonung der persönlichen Reaktion auf das Evangelium)
Albert Barnes: Der Ruf zum HERRN ist der praktische Ausdruck des Glaubens an Christus und der Eintritt in Gottes Gnade.
Adam Clarke: Der Vers hebt die Notwendigkeit des Vertrauens hervor; wer glaubt, ruft, wird selig.
Kernschluss
Römer 10,13 betont den praktischen Weg der Rettung: Nicht Zukunftsgewissheiten oder persönliche Verdienste, sondern der lebendige Ruf zu Gott, der durch Christus erfüllt wird. Der Text ermutigt, Gottes Angebot der Rettung anzunehmen, indem man im Glauben vertraut und den Namen des HERRN anruft.
Zusammenfassung
Der Vers verbindet erreichbar gemachte Gnade mit einer persönlichen Reaktion: Wer den Namen des HERRN anruft, soll selig werden. Die Botschaft bleibt universell und einschneidend – Rettung kommt durch Vertrauen, nicht durch eigenes Tun.