Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiRömer 6:20 Kommentar zum Bibelvers
Römer 6:20 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn da ihr der Sünde Knechte wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit.
Römer 6:20 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 6:20 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Römer 6:16 (LUTH1912) »
Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?

Johannes 8:34 (LUTH1912) »
Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.
Römer 6:20 – Überblick
Der Vers gehört zum Abschnitt Paulus’, in dem er die Spannung zwischen Sünde, Tod und dem neuen Leben in Christus ausleuchtet. Er erinnert daran, dass sich das Verhältnis der Gläubigen zu Sünde und Gerechtigkeit grundlegend wandelt hat. Wer früher der Sünde hörig war, lebt nun unter einer neuen Ordnung, deren Ziel nicht mehr die Knechtschaft, sondern die Freiheit vor Gott ist.
Verseinordnung im Kapitel
Im Römerbrief, Kapitel 6, erklärt Paulus, dass Christen durch Jesu Tod und Auferstehung von der Sünde befreit worden sind. Der vorherige Zustand der Sünde war ein Zustand der Knechtschaft; daraus folgt, dass der Mensch nicht unabhängig, sondern in Abhängigkeit von Sünde und Gesetz stand. Der vorliegende Vers betont die Realität der Umkehr: Die Knechtschaft der Sünde ist beendet, und die Gerechtigkeit wird als befreiende, neue Lebensordnung sichtbar.
Hauptlehre des Verses
Der Kerngedanke lautet: Wer einst der Sünde gedient hat, ist nicht frei in sittlicher Hinsicht; doch durch die Beziehung zu Christus ist diese Freiheit in einer neuen Richtung gegeben. Die Sünde mag verführerisch gewesen sein, doch nun gilt eine neue Zugehörigkeit: zur Gerechtigkeit, zum Gott, zum Lebenswandel, der auf Heiligung zielt. Die Formulierung erinnert daran, dass Freiheit gegenüber der Gerechtigkeit nicht in zwei gegensätzlichen Optionen besteht, sondern in einer neuen Loyalität: Von der Knechtschaft zur Gemeinschaft mit Gott in Christus.
Bezüge zu anderen Bibelstellen
Kommentarhinweis: Die quellennahe Sicht der älteren Kommentatoren bestärkt, dass die Gläubigen durch den Tod Christi aus der Herrschaft der Sünde herausgerufen werden und in eine neue Verbindung mit Gott treten. Henry, Barnes und Clarke betonen jeweils die praktische Wirksamkeit der Gnade im täglichen Wandel.
Praktische Anwendung
Kurzfazit
Römer 6,20 erinnert daran, dass die frühere Sünde die Menschen in eine fremdgemäße Abhängigkeit brachte. In Christus ist eine neue Freiheit gegeben: Die Gläubigen gehören nun zur Gerechtigkeit und zu einem Leben, das Gott ehrt. Die Umkehr ist ein tiefgreifendes, lebenspraktisches Wachsen in Heiligkeit, nicht bloße Regelbefolgung.
Zusammenhang mit den klassischen Kommentatoren: Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke weisen darauf hin, dass die Freiheit in Christus eine echte Befreiung von der Macht der Sünde bedeutet und zu einem neuen Lebensstil führt. Konkrete Zitate finden sich in den jeweiligen Ausgaben der Kommentatoren; der folgende Hinweis markiert ihre übereinstimmende Tendenz: Die Gläubigen sind von der Herrschaft der Sünde befreit und unterstehen fortan der Gerechtigkeit.