Old Testament
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1 Könige 5:17 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
und der König gebot, daß sie große und köstliche Steine ausbrächen, gehauene Steine zum Grund des Hauses.
1 Könige 5:17 Vers-für-Vers-Kommentar
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1 Könige 5:17 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

1 Könige 6:7 (LUTH1912) »
Und da das Haus gesetzt ward, waren die Steine zuvor ganz zugerichtet, daß man kein Hammer noch Beil noch irgend ein eisernes Werkzeug im Bauen hörte.

1 Chronik 22:2 (LUTH1912) »
Und David ließ versammeln die Fremdlinge, die im Lande Israel waren, und bestellte Steinmetzen, Steine zu hauen, das Haus Gottes zu bauen.

1 Könige 7:9 (LUTH1912) »
Solches alles waren köstliche Steine, nach dem Winkeleisen gehauen, mit Sägen geschnitten auf allen Seiten, vom Grund an bis an das Dach und von außen bis zum großen Hof.
1 Könige 5:17 (LUTH1912): Der Auftrag des Königs über die Steine zum Tempelbau
In diesem Vers wird der Anfang des Bauvorhabens am Tempel Salomos beschrieben. König Salomo befiehlt, große und köstliche Steine auszuheben, präzise behauen, als Grundbausteine des Tempels. Damit wird deutlich, dass das neue Gotteshaus auf fachkundiger Handarbeit, Planung und Beständigkeit beruhen soll. Die Steine sind nicht zufällig, sondern sorgfältig vorbereitet, damit das Werk von Anfang an Stabilität und Würde zeigt.
Zentrale Bedeutung
Der Vers betont die Ordnung des Bauprozesses: zuerst das Fundament und die festen Grundsteine, dann das übrige Bauwerk. Es geht um Zielgerichtetheit in Gottesdienst und um die Bereitschaft, Zeit in Vorbereitung zu investieren, damit der Tempel als Ort der Begegnung mit Gott bestehen kann. Die „großen und köstlichen Steine“ stehen symbolisch für die ehrwürdige, beständige Grundlage des Gottesdienstes und für die Sorgfalt, mit der Gotteshäuser gestaltet werden sollten.
Zwei bis drei zentrale Themen
Verwandte Abschnitte
Inhaltlich nahestehende Passagen legen nahe, dass Gott Ordnung, Planung und Schönheit im Gottesdienst schätzt. Vergleiche deren Auswirkungen auf die 38 Jahre Wüstenweg, das Bauwerk des Salomonischen Tempels und die späteren Bauprojekte des Königs Jerobeam oder Nehemia. Die Bibel betont, dass Gott das Herz der Baumeister ansieht und dass, wenn eine Sache gut vorbereitet ist, der Segen Gottes folgt.
Praktische Reflexion
Für Gläubige heute bedeutet dies: Wer Dienste oder Projekte für Gott plant, soll auf solide Grundlagen achten – klare Ziele, qualifizierte Arbeitnehmerschaft, und eine ehrfurchtsvolle Haltung gegenüber dem Ort der Anbetung. Vorbereitung ist kein Weg zur Selbstverherrlichung, sondern eine verantwortliche Zusammenarbeit mit Gott, damit sein Name geehrt wird.
Kurze Querverbindungen
– 2. Mose 25:9 – Bauanweisungen Gottes erfordern Nachbildung der himmlischen Ordnung; exakte Vorbereitung ist Bestandteil der Heiligkeit des Ortes.
– Psalm 127:1 – Ohne sorgfältige Planung und Gottes Segen bleibt das Bauwerk vergebliche Mühe.
– Haggai 1:7–8 – Priorisierung der göttlichen Angelegenheiten führt zu Begnadung und Segen für das Bauwerk des Hauses Gottes.
Abschluss➡ kurze Zusammenfassung
Der Auftrag, große und sorgfältig gehauene Steine als Grund des Hauses zu gewinnen, betont Vorbereitung, Stabilität und Heiligkeit im Gottesdienst. Salomos Blick auf das Fundament erinnert daran, dass Gottes Lob und Gegenwart durch durchdachte Planung und würdigen Ort der Anbetung sichtbar werden.