Old Testament
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1 Könige 5:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Siehe, so habe ich gedacht, ein Haus zu bauen dem Namen des HERRN, meines Gottes, wie der HERR geredet hat zu meinem Vater David und gesagt: Dein Sohn, den ich an deine Statt setzen werde auf deinen Stuhl, der soll meinem Namen das Haus bauen.
1 Könige 5:5 Vers-für-Vers-Kommentar
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1 Könige 5:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

1 Chronik 22:10 (LUTH1912) »
Der soll meinem Namen ein Haus bauen. Er soll mein Sohn sein, und ich will sein Vater sein. Und ich will seinen königlichen Stuhl über Israel bestätigen ewiglich.

1 Chronik 17:12 (LUTH1912) »
Der soll mir ein Haus bauen, und ich will seinen Stuhl bestätigen ewiglich.

1 Chronik 28:6 (LUTH1912) »
und hat zu mir geredet: Dein Sohn Salomo soll mein Haus und meine Vorhöfe bauen; denn ich habe ihn erwählt zum Sohn, und ich will sein Vater sein
1. Könige 5,5 – Bedeutung des Verses
König Salomo erinnert daran, wie er plante, dem Namen des HERRN ein Haus zu bauen. Der Gedanke ist klar: Das Haus soll dem Ruhm Gottes gewidmet sein, entsprechend dem verbal gegebenen Auftrag, den Gott seinem Vater David gegeben hat. Salomo bekräftigt hier die göttliche Verheißung und seinen festen Entschluss, den Tempel als Zeichen der Bundestreue zu errichten.
Hintergrund und Kontext
Im Umfeld dieser Aussage steht Salomos Auftrag, den Tempel zu Jerusalem zu bauen, in Erfüllung der Verheißung, die Gott David gegeben hatte: Es soll ein prächtiges Haus für den Namen des HERRN entstehen. David hatte zwar zahlreiche Vorarbeiten geleistet, doch der Bau soll von seinem Sohn Salomo vollendet werden. Der Vers verknüpft die Erfüllung der göttlichen Zusage mit der konkreten Handlung des Bauens – ein sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes mitten im Volk.
Interpretationsbeobachtungen
Thematische Kurzliste
Quellenhinweise und Querverbindungen
Querverweise ermöglichen eine vertiefte Sicht auf das Tempelthema und die Rolle des Königtums:
Praktische Schlussbetrachtung
Der Vers erinnert daran, dass Projekte, die Gottes Namen ehren, sorgfältig geplant und verantwortungsvoll umgesetzt werden sollen. Wer heute über Bauprojekte, Gemeindebauten oder Einrichtungen nachdenkt, sollte zuerst fragen: Dient dies der Ehre Gottes und dem Dienst am Volk? Die Treue zu Gottes Wort soll sich in konkreten Schritten ausdrücken – wer handelt, um Gottes Namen zu verherrlichen, handelt im Einklang mit Gottes Verheißungen.
Literarische Anker (aus klassischen Kommentaren)
In Anlehnung an etablierte Auslegungen wird betont, dass der Tempelbau als sichtbares Zeichen der Bundestreue fungiert. Hinweis: Kurze wörtliche Stellen aus Isaiah/Matthew Henry/Albert Barnes/Adam Clarke werden hier nicht wörtlich wiedergegeben, aber deren Einsichten spiegeln sich in der Betonung der Ehre Gottes, der Wahrhaftigkeit von Gottes Wort und der Verantwortung des Königs für das Gotteshaus wider.
Verwandte Gedanken berücksichtigen: Die Verheißung, die David gab, wird durch Salomos Gehorsam erfüllt; das Haus dient der Anbetung, dem Opfer und der Gegenwart Gottes, nicht dem persönlichen Ruhm eines Königs.