Old Testament
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1 Könige 5:9 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Meine Knechte sollen die Stämme vom Libanon hinabbringen ans Meer, und will sie in Flöße legen lassen auf dem Meer bis an den Ort, den du mir wirst ansagen lassen, und will sie daselbst abbinden, und du sollst's holen lassen. Aber du sollst auch mein Begehr tun und Speise geben meinem Gesinde.
1 Könige 5:9 Vers-für-Vers-Kommentar
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1 Könige 5:9 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Esra 3:7 (LUTH1912) »
Sie gaben aber Geld den Steinmetzen und Zimmerleuten und Speise und Trank und Öl denen zu Sidon und zu Tyrus, daß sie Zedernholz vom Libanon aufs Meer gen Japho brächten nach dem Befehl des Kores, des Königs in Persien, an sie.

Hesekiel 27:17 (LUTH1912) »
Juda und das Land Israel haben auch mit dir gehandelt und haben Weizen von Minnith und Balsam und Honig und Öl und Mastix auf deine Märkte gebracht.

Apostelgeschichte 12:20 (LUTH1912) »
Denn er gedachte, wider die von Tyrus und Sidon zu kriegen. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten des Königs Kämmerer, Blastus, und baten um Frieden, darum daß ihre Lande sich nähren mußten von des Königs Land.
1 Könige 5:9 – Sinn und Zusammenhang
Der Vers beschreibt eine konkrete Arbeitsordnung des Königs Salomo: Die Stämme des Libanon sollen vom König Hiram der Tyrus hinabgebracht, auf Flößen aufs Meer transportiert und dort an dem vorgesehenen Ort abgebunden werden, damit Salomo sie holen lasse. Zugleich wird Salomo aufgefordert, den Libanon-Arbeitern Speise zu geben. Die Passage betont einerseits die praktische Organisation eines großen Bauvorhabens und anderseits die Fürsorge für die Arbeitskräfte.
Hintergrund und Einordnung
Im Kontext von Kapitel 5 plant Salomo den Bau des Tempels in Jerusalem und große Bauwerke. Für den Transport der Baumaterialien – vor allem des massiven Holzes aus dem Libanon – kommt der Blick auf internationale Kooperation und Aufsicht. Der Auftrag reflektiert politische und wirtschaftliche Strukturen: ein Vertrauensverhältnis zwischen Israel und Hiram von Tyrus, Reichtum an Arbeitskräften und logistischer Aufwand. Die Formulierung zeigt auch Salomos Autorität: Er befiehlt, organisiert, bezahlt und sorgt für die Arbeitsbedingungen.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Merkpunkte
Bezugstexte und kurze Einordnung
Schon im Kapitel zuvor wird die Bedeutung der Holzlieferung aus dem Libanon deutlich (Stämme, Flöße, Transport über das Meer). Die Passage erinnert daran, dass Gottes Vorhaben oft menschliche Organisation und internationale Kooperation voraussetzen. Denker wie Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke betonen in ähnlichen Passagen, dass Weisheit in der Verwaltung der Ressourcen und Sorge für die Arbeiter das Fundament königlicher Unternehmungen sind. Wichtige Quellenaussagen aus ihren Kommentaren wären hier inhaltlich Teil einer vertieften Auslegung, ohne wörtliche Vollzitate zu wiederholen.
Verwandte Bibelstellen (Kurzverweise und Erklärungen)
Kurzgefasster praktischer Schluss
Der Vers zeigt, dass große Vorhaben nicht allein durch Wille entstehen, sondern durch kluge Organisation, faire Behandlung der Arbeitskräfte und verlässliche Versorgung. Wer heute Bauprojekte plant, erkennt darin eine zeitlose Lehre: gute Vorbereitung verbindet Logistik, Personalfürsorge und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Quellenkontext: Der Kommentar orientiert sich an klassischen Auslegungen (z. B. Matthew Henry, Albert Barnes, Adam Clarke) und fügt konsolidiert relevante Einsichten in eine übersichtliche, deutschsprachige Form über das 1. Könige-Ereignis ein. Es werden keine vollständigen Zitate aus den genannten Kommentatoren wiedergegeben; wenngleich deren Gedanken hier in fließender Form berücksichtigt werden.