Old Testament
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1 Könige 5:18 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und die Bauleute Salomos und die Bauleute Hirams und die Gebaliter hieben aus und bereiteten zu Holz und Steine, zu bauen das Haus.
1 Könige 5:18 Vers-für-Vers-Kommentar
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1 Könige 5:18 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Josua 13:5 (LUTH1912) »
dazu das Land der Gebaliter und der ganze Libanon gegen der Sonne Aufgang, von Baal-Gad an unter dem Berge Hermon, bis man kommt gen Hamath.

Hesekiel 27:9 (LUTH1912) »
Die Ältesten und Klugen von Gebal mußten deine Risse bessern. Alle Schiffe im Meer und ihre Schiffsleute fand man bei dir; die hatten ihren Handel in dir.

1. Könige 5,18 – Bedeutung
In diesem Vers wird beschrieben, dass die beim Bau Salomos eingesetzten Arbeiter – die Bauleute Salomos, die Bauleute Hiram und die Gebaliter – Holz und Steine hauen und bereitstellen, um das Haus zu bauen. Die zentrale Botschaft ist, dass der Bau des Tempels eine gemeinschaftliche Anstrengung verschiedener Völker und Berufe erforderte; es geht um Vorbereitung, Koordination und konkrete Arbeit, damit Gottes Heiligtum errichtet werden konnte.
Hinordnung und Kontext
Der Text folgt dem Kapitel, in dem Salomo die Baupläne für den Tempel entwirft und die Materialbeschaffung organisiert. Die Nennung der drei Gruppen – israelische Bauleute, hiramäische Handwerker und Gebaliter – hebt die internationale Zusammenarbeit hervor, die für den Tempelbau nötig war. Die Betonung der „Hiebe“ von Holz und Stein unterstreicht die Handarbeit als Grundlage für das heilige Gebäude.
Interpretative Beobachtungen
Kurze thematische Gliederung
Verwandte Bibelstellen und kurze Erklärungen
• Sacharja 4,6–10: Die Bauarbeiten am Tempel beginnen mit Gottes Auftrag und menschlicher Mitarbeit; göttliche Gabe verbindet sich mit menschlicher Treue.
• Esra 3,8–11: Wiederaufbau des Tempels erfordert sowohl Planung als auch Arbeitsschritte und bringt unterschiedliche Gruppen zusammen; Bauimitation und Opferdienst gehen Hand in Hand.
• 2. Korinther 8,11–12: Die Bereitschaft zum Geben und zur praktischen Unterstützung der Arbeit dient dem Gemeinwohl und dem Dienst an Gott.
quoted insights aus klassischen Kommentaren (ohne Vollzitate)
Matthew Henry betont, dass die Praxis der Arbeit Gottesdienst im Alltag ist und dass Ordnung und Fleiß die Grundlage jeder heiligen Unternehmung legen. Albert Barnes erinnert daran, dass der Tempelbau eine Lektion in göttlicher Vorsehung und menschlicher Kooperation ist. Adam Clarke hebt hervor, dass solche Beschaffungs- und Arbeitsprozesse Glauben in konkreten Taten sichtbar machen. (Hinweis: Es werden hier nur systematische Referenzgedanken wiedergegeben; wörtliche Zitate sind in dieser Zusammenfassung sparsam verwendet.)
Praktischer Abschluss
Für heute bedeutet dieses Stück Bibel, dass verantwortliche Mitarbeit und Planung die Basis für Gottesdienstformen bilden. Wer in der Gemeinde dient, erkennt, dass auch scheinbar einfache Tätigkeiten – Beschaffung, Transport, Handwerk – zu einem größeren Ziel beitragen, nämlich dem Ort, an dem Gottes Gegenwart unter seinem Volk wohnt.