Old Testament
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1 Könige 5:6 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
So befiehl nun, daß man mir Zedern aus dem Libanon haue, und daß deine Knechte mit meinen Knechten seien. Und den Lohn deiner Knechte will ich dir geben, alles, wie du sagst. Denn du weißt, daß bei uns niemand ist, der Holz zu hauen wisse wie die Sidonier.
1 Könige 5:6 Vers-für-Vers-Kommentar
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1 Könige 5:6 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

2 Chronik 2:8 (LUTH1912) »
Und sende mir Zedern -, Tannen-und Sandelholz vom Libanon; denn ich weiß, daß deine Knechte das Holz zu hauen wissen auf dem Libanon. Und siehe, meine Knechte sollen mit deinen Knechten sein,

1 Könige 6:20 (LUTH1912) »
Und vor dem Chor, der zwanzig Ellen lang, zwanzig Ellen weit und zwanzig Ellen hoch war und überzogen mit lauterem Gold, täfelte er den Altar mit Zedern.

1 Könige 5,6 (LUTH1912): Bedeutung in Kürze
Der Vers schildert eine klare, zielstrebige Bitte Salomos an Hiram, König von Tyrus: Er fordert Zedernholz aus dem Libanon und bietet vollen Lohn sowie die Zusammenarbeit beider Knechte. Die kernbotschaft ist: Salomo organisiert den Bau des Tempels durch todesbewusste Planung, verlässliche Ressourcenbeschaffung und friedliche, arbeitsfähige Kooperation mit einem benachbarten Königreich, das handwerklich versiert ist.
Historischer Kontext
Um Salomos Tempelbau zu ermöglichen, wird eine politische und wirtschaftliche Allianz mit Phönizien (Phönizier, Sidonier) nötig. Hiram I. hatte freundschaftliche Beziehungen zu Israel und war bekannt für seine Holz- und Handwerkskunst. Salomos Bitte zeigt, wie religiöse Vorhaben mit diplomatischer Organisation und wirtschaftlicher Vernetzung verbunden waren.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Kurzübersicht
Quellenhinweise/Spirituelle Einordnung
Historisch betrachtet zeigt der Vers, wie Gottesdienste in der israelitischen Königszeit material- und wirtschaftlich getragen wurden. Der Bau des Tempels musste sowohl fromm motiviert als auch sachlich gut organisiert sein. Die Zusammenarbeit mit Hiram spiegelt eine bewährte Konstellation wider: kirchlich-rituelle Ziele, verbunden mit politischer Vernetzung und wirtschaftlicher Praxis.
Verwandte Passagen (Bezugspunkte)
– 2. Chronik 2–3: Parallele Berichte zum Bau des Tempels und zur Beschaffung von Materialien.
– 1 Könige 7,13–14: Beschreibung von Hiram aus Tyros und seiner handwerklichen Unterstützung, die den Tempelbau ergänzt.
– Jesaja 60,3: Ausbreitung des göttlichen Lichts in Nationen durch Zusammenarbeit und Wohlstand.
Praktische Schlussbetrachtung
Der Vers erinnert daran, dass konstruktive Vorhaben eine klare Planung, unabhängige Handwerkskunst und faire Zusammenarbeit benötigen. Wer heute große Projekte für die Gemeinde plant, braucht ähnliche Prinzipien: konkrete Ressourcenplanung, zuverlässige Partner und verbindliche Absprachen.
Historische Quellentexte, die in ähnlicher Weise auf dieselbe Thematik hinweisen, werden in den Kommentaren von Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke zusammengefasst. So wird deutlich, dass die Praxis erfolgreicher Bautätigkeit in der Bibel eng mit Weisheit, Stabilität der Beziehungen und Verlässlichkeit verbunden ist.
Wörtliche Anmerkung zu Zitaten: Von den genannten Kommentatoren finden sich in der einschlägigen Überlieferung oft Formulierungen über Planung, Koordination und Verträge; im konkreten Wortlaut dieses Verses werden jedoch keine vollständigen Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke wiedergegeben, sondern deren Einsichten fließen zusammen in die obige Auslegung.