Old Testament
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Esra 6:15 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
und vollendeten das Haus bis an den dritten Tag des Monats Adar, das war das sechste Jahr des Königreichs des Königs Darius.
Esra 6:15 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Esra 6:15 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Ester 3:7 (LUTH1912) »
Im ersten Monat, das ist der Monat Nisan, im zwölften Jahr des Königs Ahasveros, ward das Pur, das ist das Los, geworfen vor Haman, von einem Tage auf den andern und von Monat zu Monat bis auf den zwölften, das ist der Monat Adar.

Ester 9:21 (LUTH1912) »
daß sie annähmen und hielten den vierzehnten und fünfzehnten Tag des Monats Adar jährlich,

Ester 9:17 (LUTH1912) »
Das geschah am dreizehnten Tage des Monats Adar, und sie ruhten am vierzehnten Tage desselben Monats; den machte man zum Tage des Wohllebens und der Freude.
Esra 6,15 – Warum dieser Vers zählt
Der Satz Esra 6,15 markiert das Triumphdatum eines großen Wendepunkts: Die Wiederaufbau- und Reinigungsarbeit des Tempels ist abgeschlossen, und das jüdische Volk feiert die Errichtung des Hauses Gottes. In der kurzen Feststellung liegt eine tiefe Botschaft von Gotteshilfe, Beharrlichkeit des Volkes und legitimer königlicher Ordnung. Die Angabe des Datums verankert das Ereignis in der Geschichte Gottes mit seinem Volk und zeigt, wie unterschiedliche Kräfte am Ende Gottes Plan dienen.
Historischer Kontext
Nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil (536 v. Chr.) lag das Hauptziel darin, den Tempel zu renovieren und Gottes Diener wieder in eine geordnete Liturgie einzubinden. Unter Zerubbabel und Jeshua begannen die Arbeiten, wurden aber durch politische Hindernisse gebremst. Die Propheten Haggai und Sacharja ermutigten das Volk. Unter dem persischen König Darius I. wurden die Arbeiten schließlich freigegeben. Dieses Vers-Fragment dokumentiert die Vollendung des Tempels an einem konkreten Tag im sechsten Jahr Dariuskönigs, was Gottes Treue gegenüber seinem Volk bezeugt.
Hauptaussage und Scheitelpunkt der Errettung
Der Vers hebt hervor, dass Gottes Auftrag erfüllt wurde, und zwar exakt „bis an den dritten Tag des Monats Adar“ – ein Zeitraum, der Ordnung, Planung und göttliche Bestätigung widerspiegelt. Es geht nicht bloß um Bauarbeiten, sondern um die Wiederherstellung einer Gottesbeziehung: Der Tempel als Zentrum des Gottesdienstes, Opfer und Gemeinschaft wird wiederhergestellt. Die Richterschaft der Könige und ihre Erlaubnis zeigen, wie Gott auch durch fremde Könige seine Pläne sichert.
Zentrale thematische Linien
Bezüge zu verwandten Bibelstellen
- Haggai 1–2: Ermutigungen, das Haus Gottes wiederaufzubauen. Diese Passagen erklären, warum der Tempelbau Priorität hat und wie Gottes Segen darauf folgt.
- Sacharja 4: Die Ermutigung, Gottes Werk mit Zuversicht fortzusetzen; göttliche Gegenwart wird sichtbar, auch durch menschliche Instrumente.
- Nehemia 6: Erfüllte Wiederaufbauaufträge trotz Bedrohung; zeigt, wie göttliche Vorsehung Gegner überwinden lässt.
Kommentar-Quellenhinweise (aus öffentlich zugänglichen Werken)
Die folgende Zusammenschau zieht Linien aus klassischen frei zugänglichen Kommentaren:
Allgemein werden diese Stimmen als harmonisch wahrgenommen: Der Aufbau des Tempels ist mehr als Bauwerk – er ist Zeugnis von Gottes Gegenwart unter seinem Volk. Wenn von Henry, Barnes oder Clarke wörtliche Zitate nötig wären, würden sie in dieser Einordnung nur kurze, eindeutige Aussagen liefern, die die Hierarchie von göttlicher Initiative, menschlicher Mitarbeit und königlicher Erlaubnis betonen.
Kurze Querverweise mit Kontext
- Haggai 1:8: Baut das Haus, damit Gottes Gegenwart ruhen kann; die Verzögerung wird durch Fortsetzung der Arbeit unterstrichen.
- Sacharja 6:9–15: Der Königreich-Darstellung und die Wiederherstellung des Tempels als göttliches Zeichen.
- Nehemia 2:18: Die Bestätigung des Mauerbaus führt zu neuer Zuversicht; Gott ordnet die Schritte.
Devotionaler Blick
Dieses Vers-Detail erinnert daran, dass Gottes Pläne oft über lange Zeiträume hinausreichen und Menschen in Geduld und Treue wachsen lässt. Wenn Er die Türen öffnet, gibt er zugleich die Mittel und die Ordnung, das Werk zu vollenden. Lasst uns beten, dass Gottes Gegenwart in unserer Gegenwart spürbar wird, während wir die Aufgaben unserer Tage angehen – mit Vertrauen darauf, dass Er am Ende die Dinge zum Abschluss bringt, zu seiner Ehre.
Schlussgedanke: Die Vollendung des Hauses Gottes an diesem festgelegten Tag ist eine Bestätigung, dass Gottes Zeitplan über menschlichen Plänen steht. Wir dürfen darauf vertrauen, dass auch heute—wo immer wir arbeiten—Gottes Hand über uns wacht, wenn wir treu und unbeirrbar handeln.