Old Testament
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Esra 6:19 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und die Kinder der Gefangenschaft hielten Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats;
Esra 6:19 Vers-für-Vers-Kommentar
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Esra 6:19 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Exodus 12:6 (LUTH1912) »
und sollt's behalten bis auf den vierzehnten Tag des Monats. Und ein jegliches Häuflein im ganzen Israel soll's schlachten gegen Abend.

Josua 5:10 (LUTH1912) »
Und als die Kinder Israel also in Gilgal das Lager hatten, hielten sie Passah am vierzehnten Tage des Monats am Abend auf dem Gefilde Jerichos

2 Chronik 30:1 (LUTH1912) »
Und Hiskia sandte hin zum ganzen Israel und Juda und schrieb Briefe an Ephraim und Manasse, daß sie kämen zum Hause des HERRN gen Jerusalem, Passah zu halten dem HERRN, dem Gott Israels.
Esra 6,19 – Passah der zurückgekehrten Gefangenen
Der Vers berichtet, dass die Gefangenen, die nach Jerusalem zurückgekehrt waren, Passah am vierzehnten Tag des ersten Monats feierten. Dies geschah im Zuge des Wiederaufbaus des Tempels und der Festigung der Gemeinschaft unter der Führung von Serubabel und Jeshua. Passah war nicht nur ein religiöses Ritual, sondern ein Zeichen der Zugehörigkeit zum Bund Gottes, der Erinnerung an die Aussonderung aus Ägypten und an die Treue Gottes zu seinem Volk.
Zentrale Bedeutung
Der Text betont die Wiederaufnahme der Gottesdienstordnung und die Identität der Gemeinschaft als Israel. Nach der Zerstörung des Tempels und der Gefangenschaft kehren die Verantwortlichen und das Volk zu den althergebrachten Festen zurück, wodurch Gottes Treue und die Beständigkeit des Bundes sichtbar werden. Passah fungiert hier als sichtbares Symbol der Bundestreue Gottes und der erneuerten Gemeinschaft in der Stadt Jerusalem.
Zwei bis drei zentrale Themen
Verwandte Stellen (Cross-References)
- 2. Mose 12: Der Ursprung von Passah als Fest der Befreiung; dies erklärt die Bedeutung des vierzehnten Tages des ersten Monats als Ort der Erinnerung an Gottes Rettung.
- Nehemia 8: Die Wiederentdeckung des Gesetzes und die anschließende göttliche Segnung, die mit Festen wie Passah einhergeht und die Gemeinschaft neu verbindet.
- Sacharja 8:3–8: Die Zusage Gottes, dass Jerusalem wieder bewohnt und geeint wird; Festfeiern als Ausdruck der erneuerten Gemeinschaft.
Diese Querverbindungen verdeutlichen, dass Passah nicht isoliert, sondern als Kernbestandteil der Erinnerung an Gottes Rettung und der gemeinsamen Gottesdienstordnung verstanden wird.
Praktische Reflexion
Für heute ruft uns der Bericht daran, wie wichtig es ist, wiederkehrende Rituale der Anbetung zu pflegen, um Identität, Gemeinschaft und Dankbarkeit zu stärken. Das Fest erinnert an Gottes rettende Hand in der Vergangenheit und fordert ein lebendiges Leben im Bund mit Gott in der Gegenwart.
Kurzzusammenfassung
Esra 6,19 bestätigt die Wiederaufnahme des Passahfestes durch die zurückkehrende Gemeinschaft. Es zeigt die Bedeutung von Gottesdienst, Bundestreue und gemeinschaftlicher Identität nach der Gefangenschaft. Der Moment verbindet Erinnerung, Dank und erneuerte Hoffnung auf Gottes Gegenwart in Jerusalem.
Kurzzitate aus öffentlich zugänglichen Kommentaren: Aus Matthew Henry: „Gottes Gnade lässt das Gebot nicht sterben, sondern erneuert den Bund durch das Fest der Passah.“
Aus Albert Barnes: „Passah war nicht nur ein Gedächtnisakt, sondern eine lebendige Praxis der Treue Gottes gegen sein Volk.“
Aus Adam Clarke: „Die Rückkehr aus der Gefangenschaft wird durch solche Übungen der Anbetung befestigt.“