Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiEsra 6:3 Kommentar zum Bibelvers
Esra 6:3 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Im ersten Jahr des Königs Kores befahl der König Kores, das Haus Gottes zu Jerusalem zu bauen als eine Stätte, da man opfert und den Grund zu legen; zur Höhe sechzig Ellen und zur Weite auch sechzig Ellen;
Esra 6:3 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Esra 6:3 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

2 Chronik 36:22 (LUTH1912) »
Aber im ersten Jahr des Kores, des Königs in Persien (daß erfüllt würde das Wort des HERRN, durch den Mund Jeremia's geredet), erweckte der HERR den Geist des Kores, des Königs in Persien, daß er ließ ausrufen durch sein ganzes Königreich, auch durch Schrift, und sagen:

Offenbarung 21:16 (LUTH1912) »
Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.

Deuteronomium 12:11 (LUTH1912) »
Wenn nun der HERR, dein Gott, einen Ort erwählt, daß sein Name daselbst wohne, sollt ihr dahin bringen alles, was ich euch gebiete: eure Brandopfer, eure andern Opfer, eure Zehnten, eurer Hände Hebe und eure freien Gelübde, die ihr dem HERRN geloben werdet.
Esra 6,3 – Überblick
Der Vers berichtet, dass im ersten Jahr des Königs Kores der Befehl ergangen ist, Jerusalem erneut zu bauen: das Haus Gottes soll dort entstehen, als Ort des Opfers, und der Grund soll gelegt werden. Die Maße der Stätte betragen sechzig Ellen in Höhe und sechzig Ellen in Breite. Der Vers markiert einen Wendepunkt in der Rückkehr aus dem Exil und der Wiederaufnahme der Gottesdienste im Zentralheiligtum Israels. Er verbindet praktische Bauordnung mit einer theokratischen Legitimation: Der König gestattet die Wiederherstellung des Tempels, damit Gottesverehrung an einem festgesetzten Ort stattfinden kann.
Die Verse im Zusammenhang des Kapitels
Kapitel 5 schildert, wie die Juden unter Darius bereits begonnen hatten, den Tempel wiederaufzubauen, doch der Widerstand der Gegner verzögerte die Arbeiten. Kapitel 6 bestätigt schließlich die fortgesetzte Rückkehr und die Autorisierung durch König Kores, wodurch Gottesdienst und Opferpraxis wieder eingeführt werden. Der Vers 3 greift direkt den Auftrag auf: ein Ort der Anbetung zu etablieren, mit konkreten Maßen, die die Ordnung und Ehrfurcht vor Gott betonen.
Zentrale geistliche Lehre
Gottesdienst braucht regionale, erkennbare Orte, an denen das Volk Gottes in Gemeinschaft ihm dient. Die Maßangaben und die Deklaration, dass es „eine Stätte, da man opfert“ ist, zeigen: Gottes Gegenwart wird an einem bestimmten Ort erfahrbar, und der Ort wird durch göttliche Ordnung geweiht. Die Erlaubnis durch den König erinnert daran, dass weltliche Mächte Gottes Pläne unterstützen können, wenn sie Gottes Prinzipien respektieren.
Verbindung zu anderen Schriftstellen
– Jeremia 29,10-11: Die Rückkehr aus dem Exil wird von Gott geplant; auch hier zeigt sich Gottes souveräne Nähe in den Ereignissen.
– 2. Chronik 36,22-23: Die Rückkehr und der Neubau des Tempels erfolgen unter göttlicher Leitung und königlicher Zustimmung.
– Sacharja 4,9-10: Gottes Werk wird oft durch menschliche Handschriften und Widerstände hindurch vollendet, doch bleibt die Quelle der Stärke Gottes.
Anwendung in Gegenwart und Praxis
Zusammenfassung
Esra 6,3 bezeugt eine von Gott initiierte Erneuerung der Anbetung in Jerusalem. Die königliche Genehmigung verbindet göttliche Absicht mit menschlicher Verantwortung: ein Ort, an dem das Opfer geschieht, wird geschaffen, damit Gott im Volk gegenwärtig ist. Die Passage lädt dazu ein, Gottes Ordnung in der Gemeinde zu respektieren und zu fördern, damit der Gottesdienst im Leben der Gläubigen gestärkt wird.
Historisch-literarische Hinweis: In der Vorlage der LUTH1912 spiegelt sich die klare, sachliche Darstellung der Rückkehr und des Tempelbaus wider, wie sie in der Geschichte Israels verankert ist.
Kurzverweise
Bezug zu den Themen der Rückkehr, göttliche Ordnung im Gottesdienst und königliche Unterstützung finden sich in den Querverweisen: Jeremia 29; 2. Chronik 36; Sacharja 4.