Old Testament
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Esra 6:9 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
und wenn sie bedürfen junge Farren, Widder oder Lämmer zum Brandopfer dem Gott des Himmels, Weizen, Salz, Wein und Öl, nach dem Wort der Priester zu Jerusalem soll man ihnen geben jeglichen Tag seine Gebühr, und daß solches nicht lässig geschehe! -
Esra 6:9 Vers-für-Vers-Kommentar
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Esra 6:9 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Levitikus 1:10 (LUTH1912) »
Will er aber von Schafen oder Ziegen ein Brandopfer tun, so opfere er ein Männlein, das ohne Fehl sei.

Exodus 29:38 (LUTH1912) »
Und das sollst du mit dem Altar tun: zwei jährige Lämmer sollst du allewege des Tages darauf opfern,

Levitikus 1:3 (LUTH1912) »
Will er ein Brandopfer tun von Rindern, so opfere er ein Männlein, das ohne Fehl sei, vor der Tür der Hütte des Stifts, daß es dem HERRN angenehm sei von ihm,
Esra 6:9 – Bedeutung und Orientierung
Wörtlich: Wenn sie bedürfen junge Farren, Widder oder Lämmer zum Brandopfer dem Gott des Himmels, Weizen, Salz, Wein und Öl, nach dem Wort der Priester zu Jerusalem soll man ihnen geben jeglichen Tag seine Gebühr, und daß solches nicht lässig geschehe!
Kurze Deutung des Verses
Der Vers zeigt, wie die persische Regierung unter Kyrus, Darius und Artaxerxes den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem unterstützt und eine regelmäßige, zuverlässige Versorgung der Opferhandlungen sicherstellt. Die Autorität überlässt die Details den Priestern in Jerusalem; der König ordnet nur die Bereitstellung der notwendigen Mittel an, damit der Gottesdienst ununterbrochen stattfinden kann. Es ist eine Einschätzung der Ordnung Gottesdienstpraxis: praktische Hilfe wird gegeben, damit geistlicher Dienst nicht mangelhaft betrieben wird.
Kontextualer Hintergrund
Nach der Rückkehr des Volkes aus dem Exil wird der Tempelbau wieder aufgenommen. Die Könige von Persien sichern die freies Handeln der Juden in religiösen Fragen und stellen Ressourcen bereit, oft als Teil der königlichen Politik, die Loyalität und kulturelle Stabilität fördern soll. Die Passage betont, dass die Rituale nicht sekundär sind, sondern durch gerechte Versorgung und beständige Akte des Gottesdienstes gestützt werden.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Punkte in Kürze
Verbindende Querverweise
– Haggai 1:4–6: Betonung der Gefahr von Vernachlässigung des Tempels, wenn Prioritäten fehlgehen; hier wird deutlich, wie wichtig es ist, Ressourcen für Gottesdienst sinnvoll zu verwenden.
– Nehemia 13:13–14: Betonung der Ordnung und Treue in der Verwaltung der Tempelaufgaben; praktische Unterstützung wird als Teil des Gottesdienstes gesehen.
– 2. Mose 29:38–42 (Bezug zu regelmäßigen Opfergaben): Die Idee der täglichen und regelmäßigen Opferhandlungen als Teil des Bundesdienstes bleibt grundlegend erhalten.
Erklärung der Verbindungen: Die Querverweise zeigen, dass regelmäßige, gut versorgte Gottesdienste seit dem Gesetzestext und der Geschichte Israels als wesentlich gelten. Sie verdeutlichen, dass staatliche oder organisatorische Unterstützung den geistlichen Zweck nicht ersetzt, sondern ermöglicht.
Praktische Schlussfolgerung
Der Vers ermutigt zu einer verlässlichen, ordentlichen Unterstützung des Gottesdienstes durch die Behörden, damit der Gottesdienst nicht unterbrochen wird. Auch heute gilt: Wer dient, sollte Planung, Ressourcen und Fairness sicherstellen, damit der geistliche Dienst in Gemeinde und Gemeinschaft ohne Hindernisse fortgeführt werden kann.
Quellenhinweis zu kurzen Zitaten aus Henry, Barnes oder Clarke: Es finden sich in der übereinstimmenden Kommentarliteratur übliche Formulierungen zu göttlicher Ordnung, aber keine wörtlichen Langzitate aus diesen Werken im Text dieses Kommentars. Falls erforderlich, werde ich bei Bedarf präzise kurze Verlautbarungen nennen.