Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiEsra 6:16 Kommentar zum Bibelvers
Esra 6:16 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und die Kinder Israel, die Priester, die Leviten und die andern Kinder der Gefangenschaft hielten Einweihung des Hauses Gotte mit Freuden
Esra 6:16 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Esra 6:16 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

2 Chronik 7:5 (LUTH1912) »
denn der König Salomo opferte zweiundzwanzigtausend Ochsen und hundertzwanzigtausend Schafe. Und also weihten sie das Haus Gottes ein, der König und alles Volk.

1 Könige 8:63 (LUTH1912) »
Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem HERR opferte, zweiundzwanzigtausend Ochsen und hundertzwanzigtausend Schafe. Also weihten sie das Haus des HERRN ein, der König und alle Kinder Israel.

Esra 6:16 – Die Einweihung des Hauses Gottes mit Freude
Hauptaussage: Die Rückkehrer aus der Gefangenschaft feiern die Vollendung des Tempelbaus als Zeichen göttlicher Treue und ihrer eigenen Treue im Gottesdienst. Die Einweihung des Hauses Gottes wird zu einer freudigen Bestätigung des Heilsplans Gottes mit dem Volk Israel.
Literarischer Kontext
Im Buch Esra beschreibt Kapitel 6 die Wiederherstellung des Tempels in Jerusalem nach der babylonischen Gefangenschaft. Nachdem der Tempelbau abgeschlossen ist, versammeln sich Israeliten, Priester, Leviten und alle, die aus der Gefangenschaft zurückkehrten, um das Haus Gottes zu weihen und zu feierlich zu gestalten. Der Vers betont die vollständige Gemeinschaft dieses Festaktes: Priester, Leviten, das ganze Volk – jeder Anteil des Gottesvolkes nimmt teil. Die Wiederherstellung des Gottesdienstes steht in enger Verbindung mit der Rückkehr aus dem Exil, der Genehmigung des Königs und der feierlichen Instandsetzung Jerusalems.
Theologische Bedeutung
Die Einweihung legt den Schwerpunkt auf Gottes Treue: Er hat sein Volk nicht vergessen; Er erlaubt und segnet die Wiederaufnahme des Tempelkultes. Zugleich wird der Gläubige aufgefordert, sich in Freude und Dankbarkeit dem Gottesdienst zu widmen. Die Form der Freude ist kein oberflächliches Jubeln, sondern eine heilige Freude, die aus der Erkenntnis wächst, dass Gott shalom und Heiligkeit inmitten seines Volk kultiviert.
Bezüge zu anderen Schriftstellen
Kurz erläutert: Die Referenz zur Freude verdeutlicht, dass Gottes Gegenwart in der Gemeinschaft seines Volkes eine Quelle tiefster Dankbarkeit ist, nicht nur eine religiöse Pflicht.
Fragen zur persönlichen Besinnung
Konklusion
Esra 6:16 ruft dazu auf, Gottes Haus als Ort des Heils, der Gegenwart und der Freude zu weihen. Die gemeinsame Feier von Priestern, Leviten und dem ganzen Volk zeigt, dass der Gottesdienst eine Gemeinschaftsleistung ist, in der Gottes Treue sichtbar wird. Die Rechenschaft des Volkes gegenüber Gott wird zur Feier seiner Gnade – eine Vorlage für Gottesdienstleben, das mit Dankbarkeit und Heiligkeit erfüllt ist.
Historisch-theologische Randnotiz zu Zitaten
Dieses Kapitel wird in der klassischen Auslegung oft mit der Betonung der Einweihungstradition verbunden. Die wörtlichen Formulierungen der Kommentatoren beziehen sich auf das Zusammenwirken von Gottes Treue und menschlicher Hingabe. (Eine konkrete direkte Zitatpassage aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke wird hier nicht wörtlich wiedergegeben, da der Text stilistisch eigenständig gefasst ist.)