Old Testament
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Hohelied 2:15 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Fanget uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge haben Blüten gewonnen.
Hohelied 2:15 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 2:15 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 7:12 (LUTH1912) »
daß wir früh aufstehen zu den Weinbergen, daß wir sehen, ob der Weinstock sprosse und seine Blüten aufgehen, ob die Granatbäume blühen; da will ich dir meine Liebe geben.

2 Petrus 2:1 (LUTH1912) »
Es waren auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die nebeneinführen werden verderbliche Sekten und verleugnen den HERRN, der sie erkauft hat, und werden über sich selbst herbeiführen eine schnelle Verdammnis.

Offenbarung 2:2 (LUTH1912) »
Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld und daß du die Bösen nicht tragen kannst; und hast versucht die, so da sagen, sie seien Apostel, und sind's nicht, und hast sie als Lügner erfunden;
Hohelied 2,15 – „Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse …“ (LUTH1912)
Direkte Bedeutung: Der gelobte Liebesgesang stellt metaphorisch eine Bitte um Schutz vor kleinen, heimlichen Schäden. Die Füchse stehen für unerkannte Bedrängnisse, die die Blütezeit der Liebe – und hier bildhaft die Freude und Fruchtbarkeit des Geliebten – gefährden könnten. Die Forderung „fangen wir“ drückt Dringlichkeit aus, wachsam zu sein, damit der Moment der Gunst nicht zunichte wird.
Kontext und Hintergrund
Das Hohelied schildert eine Liebesgeschichte zwischen zwei jugendlichen Liebenden, durchzieht von Natur- und Feldbildern. Der Vers steht in einer Phase der Schönheit und Verheißung, in der die Weinberge Blüten tragen; die Blüten sind Symbole für Hoffnung, Reife und Fruchtbarkeit. Die Bitte, die Füchse zu fangen, verweist auf die reale Bedrohung, die Nachlässigkeit oder äußere Störenfriede darstellen kann – kleine, aber heimliche Angriffe, die den kommenden Reichtum schmähen.
Interpretative Beobachtungen
Thematischer Leitfaden
Verwandte Passagen und kurze Erklärungen
Bezug zu klassischen Kommentaren
Matthew Henry betont die Notwendigkeit von Wachsamkeit in der Beziehung und die Gefahr durch innere Nachlässigkeit. Albert Barnes verweist darauf, dass „kleine“ Versuchungen oft unterschätzt werden, aber ernsthafte Folgen haben können. Adam Clarke sieht in der Metapher einen allgemeinen Grundsatz: Während der gläubige Herzschlag der Liebe geschützt werden soll, gilt dies auch für geistliche Hingabe, die sich in der Treue zu Gott widerspiegelt. Diese Stimmen unterstützen eine bündige, praxisnahe Sicht auf den Vers als Appell zur behutsamen Fürsorge und gemeinsamen Schutz der kostbaren Zeit im Bund der Liebe.
Praktischer Abschluss
Der Vers mahnt: Achte auf die kleinen, oft versteckten Gefahren, die die Fruchtbarkeit deiner Gemeinschaft bedrohen. Sei wachsam, schütze die Gegenwart, handle gemeinsam, damit die Blütezeit nicht durch Nachlässigkeit oder versteckte Feinde verwelkt.