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Hohelied 2:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Er erquickt mich mit Blumen und labt mich mit Äpfeln; denn ich bin krank vor Liebe.
Hohelied 2:5 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 2:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 5:8 (LUTH1912) »
Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, findet ihr meinen Freund, so sagt ihm, daß ich vor Liebe krank liege.

2 Samuel 6:19 (LUTH1912) »
und teilte aus allem Volk, der ganzen Menge Israels, sowohl Mann als Weib, einem jeglichen einen Brotkuchen und ein Stück Fleisch und ein halbes Maß Wein. Da kehrte alles Volk heim, ein jeglicher in sein Haus.

Hosea 3:1 (LUTH1912) »
Und der HERR sprach zu mir: Gehe noch einmal hin und buhle um ein buhlerisches und ehebrecherisches Weib, wie denn der HERR um die Kinder Israel buhlt, und sie sich doch zu fremden Göttern kehren und buhlen um eine Kanne Wein.
Hohelied 2,5 (LUTH1912): Er erquickt mich mit Blumen und labt mich mit Äpfeln; denn ich bin krank vor Liebe.
Der Vers gehört in den knappen, poetischen Dialog des Hohenliedes, in dem die Liebe zwischen Braut und Bräutigam eindrücklich beschrieben wird. In einem lieblichen Bild beschreibt die Braut ihre überwältigende Zuneigung: Die Gegenwart des Geliebten ist wie eine Frische, die sie stärkt und beruhigt. Die Blumen stehen für Freude, Duft und Lebendigkeit, die Äpfel für süße Nahrung und Erquickung. Die Aussage deutet darauf hin, dass echte Liebe der Seele Kraft spendet und Zuwendung schenkt, selbst wenn äußere Umstände unklar oder leidvoll erscheinen.
Zentrale Bedeutung
Der Vers betont eine innere Wirkung der Liebe: Sie schenkt Erquickung (Erfrischung der Seele) und Nahrung (geistliche Stärkung). Die Formulierung „krank vor Liebe“ zeigt, dass Leidenschaft in der Heiligen Schrift oft als Hingabe verstanden wird, die den Geliebten über alles stellt. Hier wird Liebe nicht flüchtig oder körperlich eindimensional beschrieben, sondern als lebensspendende Kraft, die das Herz erfüllt und die Perspektive der Braut verwandelt.
Wichtige Themen
Verwandte Passagen
Dieser Vers findet Echo in Passagen, die Liebe als Nahrung und Trost darstellen, etwa in Psalm 63,5, wo der Edom der Seele als Gunst und Freude beschrieben wird; oder in Jesaja 55,1–2, wo Gott als Speise und Trank der Seele angeboten wird. Die Ebenbildlichkeit von Natur und Liebe zieht sich durch das Hohelied und erinnert daran, dass Gottes Liebe sich in irdischen Sinnbildern ausdrücken kann. Beachten Sie außerdem die Betonung der Freude an der Gegenwart des Geliebten, wie sie in Hohelied 4,16 oder 6,3 wiederkehrt.
Praktische Anlegung
Für heute bedeutet dies: In der Bewusstheit von Gottes Nähe und in der liebevollen Beziehung zueinander finden Gläubige Erquickung und Nahrung für den Glauben. Wenn das Herz ermüdet ist, erinnert die Vorstellung der Blumen und Äpfel daran, innezuhalten, Freude zu empfinden und sich von der Gegenwart Gottes stärken zu lassen. Die Gelübde der Liebe zu Christus wirken wie lebenspendende Kräfte, die den Alltag mit Sinn erfüllen.
Kurze Zusammenfassung
Hohelied 2,5 zeigt, dass wahre Liebe Erfrischung und Nahrung spendet. Die Braut erlebt die Gegenwart des Geliebten als Quelle tiefer Freude und Stärkung, selbst in Zeiten der Sehnsucht. Die Bildsprache von Blumen und Äpfeln ruft eine sinnliche, doch zugleich spirituelle Nahrung in der Beziehung zwischen Braut und Bräutigam ins Bewusstsein.
Quellenhinweise zu älteren Gelehrteninsichten
In der christlichen Überlieferung finden sich starke, zeitlose Deutungen der Liebe als lebendige Kraft. Matthew Henry betont die treibende Kraft der Liebe, die das Herz bewegt; Albert Barnes hebt die Freude und Nahrung hervor, die aus der Gegenwart Gottes und der Liebe erwachsen; Adam Clarke verweist auf die Begleiterscheinungen der geistlichen Nahrung als Zeichen echter Zuneigung. Wenn wörtliche Zitate dieser Kommentatoren genannt würden, würden sie die Tendenz unterstreichen, Liebe als Erfüllung und Stärkung der Seele zu sehen. (Hinweis: Umgang mit kurzen, wörtlichen Passagen aus Henry, Barnes oder Clarke erfolgt nur in Bezug auf vorhanden bekannte Mini-Zitate.)
Cross-references (kurze Verweise, ohne Text zitiert)