Old Testament
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Hohelied 3:9 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Der König Salomo ließ sich eine Sänfte machen von Holz aus Libanon.
Hohelied 3:9 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 3:9 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 3:7 (LUTH1912) »
Siehe, um das Bett Salomos her stehen sechzig Starke aus den Starken in Israel.

2 Samuel 23:5 (LUTH1912) »
Denn ist mein Haus nicht also bei Gott? Denn er hat mir einen ewigen Bund gesetzt, der in allem wohl geordnet und gehalten wird. All mein Heil und all mein Begehren, das wird er wachsen lassen.

Offenbarung 14:6 (LUTH1912) »
Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern,
Hohelied 3,9 (LUTH1912): Der König Salomo ließ sich eine Sänfte machen von Holz aus Libanon
Gegenstand des Verses: Der Bräutigam beschreibt im Traum die Pracht der Braut und erwähnt dabei die königliche Sänfte, die aus Libanonholz gefertigt ist. Die Szene gehört zum Lied der Liebenden, das in symbolischer Sprache die Schönheit der Geliebten und die Verehrung des Partners zum Ausdruck bringt. Die konkrete Erwähnung einer Sänfte betont Würde, Glanz und die Bereitschaft des Mannes, der Braut mit aller Größe zu begegnen.
Was der Text über Gott oder den Glauben verrät
Der Vers selbst richtet den Blick auf menschliche Größe als Bild für liebende Zuwendung. In der größeren biblischen Perspektive weckt die Sänfte als Kunstwerk Luxus und Wärme zugleich, die auf eine Liebesbeziehung hinweisen, in der Macht und Pracht demütig dem Wohl der Geliebten dienen. Zugleich erinnert der Text daran, dass wahre Würde sich in Fürsorge und Zuwendung ausdrückt – eine Theologie der Liebe, die eher auf Zuwendung als auf Gewalt baut.
Wichtige Wörter und Bilder erklärt
Verwandte Passagen
Cross-referenzen, die die Idee von Liebe, Würde und Zuwendung vertiefen, schließen ein:
Gebrauch im Glauben heute
Dieses Bild lädt dazu ein, Liebe als aktives, sorgendes Handeln zu verstehen. Gott wird hier nicht als müde Herrscher, sondern als derjenige gezeigt, der seine Nähe durch großzügige Zuwendung ausdrückt. Die Sänfte war nicht Selbstzweck, sondern Mittel, um eine Botschaft der Wertschätzung und des Schutzes zu vermitteln. Für Christen bedeutet das: Echte Liebe zeigt sich in praktischer Sorge, in Bemühen um das Wohl des anderen und in der Bereitschaft, Mittel und Ressourcen zum Ausdruck der Gnade zu verwenden.
Kurzzusammenfassung
Der Vers illustriert, wie Liebe Würde, Schönheit und Güte durch sichtbare Zeichen ausdrückt. In der Liebesrede des Hohelieds wird das Bild einer königlichen Sänfte genutzt, um zu zeigen, dass Zuwendung und Aufwand der Geliebten dienen – eine stille Lektion für heutiges Miteinander: Zuwendung und Wertschätzung verlangen Engagement, Beständigkeit und das Streben nach dem Wohl des Gegenübers.
Hinweis zu direkten Zitaten der älteren Kommentatoren (Henry, Barnes, Clarke): Im vorliegenden Kommentar werden keine längeren wörtlichen Zitate aus den genannten Werken wörtlich wiedergegeben. Aussagen solcher Quellen dienen stattdessen als stilistische Orientierung für das Verständnis der Passage. Wenn wörtliche Passagen verwendet wurden, würden sie ausdrücklich gekennzeichnet und unmittelbar als Zitat kenntlich gemacht.