Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiHohelied 7:13 Kommentar zum Bibelvers
Hohelied 7:13 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Die Lilien geben den Geruch, und über unsrer Tür sind allerlei edle Früchte. Mein Freund, ich habe dir beide, heurige und vorjährige, behalten.
Hohelied 7:13 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 7:13 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Genesis 30:14 (LUTH1912) »
Ruben ging aus zur Zeit der Weizenernte und fand Liebesäpfel auf dem Felde und brachte sie heim seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir von den Liebesäpfeln deines Sohnes einen Teil.

Matthäus 13:52 (LUTH1912) »
Da sprach er: Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorträgt.

Hohelied 4:16 (LUTH1912) »
Stehe auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß seine Würzen triefen! Mein Freund komme in seinen Garten und esse von seinen edlen Früchten.
Hohelied Solomon: Kapitel 7, Vers 13 (LUTH1912)
Überblick
Der siebte Vers des Hohelieds zeigt eine Lebendigkeit der Sinnlichkeit, die zugleich Sinnbild für Fruchtbarkeit und Freudenstaunen ist. Die Liebesduft- und Fruchtbilder betonen die innige Gemeinschaft zwischen Braut und Bräutigam. Die Worte „Die Lilien geben den Geruch“ und „über unsrer Tür sind allerlei edle Früchte“ lassen eine einladende Szene der Haushalts- und Liebeswelt entstehen, in der der Geliebte und die Geliebte ein gemeinsames Glück genießen. Der Vers erinnert daran, dass wahre Freude in Haus und Gemeinschaft zu finden ist, und dass geistliche Fruchtbarkeit sich in alltäglichen Lebensräumen zeigt.
Der Vers im Kontext des Kapitels
Im Hohelied ist die Beziehung zwischen Bräutigam und Braut reich an Sinnlichkeit, Naturbildern und poetischer Poesie. Kapitel 7 öffnet mit Einblicken in Anmut und Frische der Braut, deren Schönheit und Duft allgemein bewundert werden. Der Vers setzt diese Bildwelt fort: Die Lilien stehen für Reinheit und angenehmen Duft, während die „edlen Früchte“ den Reichtum und die Fruchtbarkeit eines gemeinsamen Lebens symbolisieren. Es ist eine Feier des Hauses als Ort der Gemeinschaft, der Liebe und des Gedeihens.
Hauptlehre
Zentrale Botschaft ist die Freude an Gottesgoothen, die in der ehelichen Beziehung, im persönlichen Lebensraum und in der Gemeinschaft sichtbar wird. Die Verse zeigen, dass Liebe und Fruchtbarkeit kein flüchtiger Horizont sind, sondern konkrete, duftende und süße Erscheinungen im alltäglichen Leben. Die Lilien und Früchte stehen nicht nur für Sinnlichkeit, sondern auch für die Güte und Fülle, die Partnerschaft und Hausgemeinschaft schenken kann.
Bezüge zu anderen Schriftstellen
Cross-Referenzen und kurze Erklärungen
Anwendung
Der Vers ermutigt dazu, die Gegenwart Gottes in den kleinen, alltäglichen Lebensraum zu investieren: in der Ehe, im gemeinsamen Haushalt und in der Gemeinschaft mit anderen. Pflege Fruchtbarkeit durch Zuwendung, Treue und Freude aneinander. Die Lilien- und Fruchtbilder erinnern daran, dass Liebe sich durch Duft, Schönheit und gute Werke ausdrückt. In Praxis bedeutet das: freundlich, aufmerksam und großzügig miteinander umgehen; Haus und Gemeinschaft als Ort der Gnade gestalten.
Zusammenfassung
Hohelied 7,13 bündelt Sinnlichkeit, Freude und Fruchtbarkeit zu einer Einladung, Liebe als Gegenwart Gottes im Alltag zu erleben. Die Braut betont, dass sowohl Duft (Lilien) als auch ertragreiche Früchte in das gemeinsame Leben gehören. Damit wird deutlich: Gottes Güte zeigt sich dort, wo Liebe gelebt wird – im Zuhause, in der Beziehung und im offenen Teilen des Lebens.
Historische Anmerkung zu Quellen
Im deutschen Sprachenraum werden oft Übersetzungen der LUTH1912 genutzt. Die hier dargestellten Gedanken ziehen Rückhalt aus klassischen Auslegungen der Church Fathers sowie publikumsgeschützter Kommentatoren wie Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke. Die prägnante, praktische Auslegung orientiert sich an deren Kernideen: Liebe als lebendige Frucht, und der Haushalt als Ort göttlicher Gegenwart.
Beachte: Zitate aus Henry, Barnes oder Clarke wurden nur dann wörtlich verwendet, wenn vorhanden; der Text integriert deren Einsichten fließend in eine eigenständige Deutung.