Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiHohelied 7:2 Kommentar zum Bibelvers
Hohelied 7:2 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Dein Schoß ist wie ein runder Becher, dem nimmer Getränk mangelt. Dein Leib ist wie ein Weizenhaufen, umsteckt mit Rosen.
Hohelied 7:2 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 7:2 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Psalm 45:16 (LUTH1912) »
An deiner Väter Statt werden deine Söhne sein; die wirst du zu Fürsten setzen in aller Welt.

Hohelied 5:14 (LUTH1912) »
Seine Hände sind wie goldene Ringe, voll Türkise. Sein Leib ist wie reines Elfenbein, mit Saphiren geschmückt.

Hohelied 7,2 (LUTH1912): Bedeutung auf den ersten Blick
Der Vers schildert eine sinnliche Ikonografie der Schönheit der Braut: Der Schoß wird als runder Becher beschrieben, der nie leer wird, der Leib als Weizenhaufen, umsteckt mit Rosen. In der unmittelbaren Wortbedeutung betont der Text Fruchtbarkeit, Fülle und Duft, als Zeichen von Lebensvollendung und liebender Zuneigung.
Hintergrund und Kontext
Der Hohelied ist eine lyrische Liebeskomposition aus dem Alten Testament, in der Liebe, Leidenschaft und Tugendausdruck in poetischer Bildsprache zusammengewoben sind. Kapitel 7 gehört zu einer Sequenz, in der die Braut und der Bräutigam einander höhere Würdigung schenken. Die Metaphern betonen den Genuss der gegenseitigen Gegenwart und die Schönheit des geliebten Körpers als Ausdruck innerer Ganzheit.
Interpretative Beobachtungen
Verwandte Auslegungen (Kurzüberblick)
In den klassischen Kommentaren wird oft betont, dass die Verse nicht lediglich körperliche Anziehung beschreiben, sondern auch die integrale Beziehung zwischen Selbstbeherrschung, Liebe und gemeinsamer Lebensführung. Die Bilder sollen Moral, Wärme und Treue der Verbindung hervorheben.
Thematische Gliederung
Verknüpfte Stellen und kurze Erhellungen
• Psalm 16,11: Die Gegenwart Gottes schenkt Freude am Leben; vergleichbar mit der Freude, die die Geliebte darstellt.
• Song of Songs 2,3: Die Geliebte findet Trost und Mut in der Nähe des Bräutigams; eine Parallele zu dem, was hier als Fülle und Wärme beschrieben wird.
• 1. Mose 1,28: Gottes Segen in Fruchtbarkeit und Vermehrung wird semantisch mit dem menschlichen Bund der Liebe verknüpft.
Praktischer Zugriff
Der Vers erinnert daran, die Liebesbeziehung in der Ehe als göttliche Bestimmung zu schätzen: Freude, Treue und gegenseitiges Wohl sorgen für ein beständiges Band, das durch Respekt, Zärtlichkeit und Verantwortung getragen wird.
Literarische Stimmen im Zusammenspiel
In den klassischen Kommentaren finden sich prägnante Einschätzungen, die die Sinnlichkeit der Poesie in den Kontext ehelicher Verantwortung rücken. Wenn nötig, zitieren wir knapp aus den Berichten von Matthew Henry und Albert Barnes, um den auserlesenen Ton der Lektüre zu wahren. Hinweis: Hier werden keine vollständigen Passagen wörtlich wiedergegeben, sondern kerngesetzte Einsichten integriert.
Zusammenfassend: Hohelied 7,2 feiert die Fülle, Frucht und Zartheit der Liebe in der ehelichen Gemeinschaft. Die Bilder erinnern daran, dass körperliche Schönheit und geistliche Wärme sich gegenseitig stärken und dass Freude und Fruchtbarkeit in der Zugehörigkeit zu Gott ihren Ort finden.