Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiChapter
Jeremia 1 Jeremia 2 Jeremia 3 Jeremia 4 Jeremia 5 Jeremia 6 Jeremia 7 Jeremia 8 Jeremia 9 Jeremia 10 Jeremia 11 Jeremia 12 Jeremia 13 Jeremia 14 Jeremia 15 Jeremia 16 Jeremia 17 Jeremia 18 Jeremia 19 Jeremia 20 Jeremia 21 Jeremia 22 Jeremia 23 Jeremia 24 Jeremia 25 Jeremia 26 Jeremia 27 Jeremia 28 Jeremia 29 Jeremia 30 Jeremia 31 Jeremia 32 Jeremia 33 Jeremia 34 Jeremia 35 Jeremia 36 Jeremia 37 Jeremia 38 Jeremia 39 Jeremia 40 Jeremia 41 Jeremia 42 Jeremia 43 Jeremia 44 Jeremia 45 Jeremia 46 Jeremia 47 Jeremia 48 Jeremia 49 Jeremia 50 Jeremia 51 Jeremia 52



Jeremia 15,16 (Luther1912): Überblick und Auslegung
Jeremia 15 schließt mit einer persönlichen, tröstenden Bekundung über das Wort Gottes. Der Prophet erlebt Gottes Wort als Nahrung für die Seele, Quelle innerer Freude und Trost in einer Zeit der Anfechtung. Die Verse zeigen, wie eine treue Gottesbegegnung das Herz erfüllt, selbst in der Widrigkeit des Dienstes und der Abweisung durch das Volk. Luthers Übersetzung betont die intime Verbindung zwischen Gottes Namen, seiner Gegenwart und dem menschlichen Erlebnis von Freude durch das Wort.
Der Vers Jeremia 15,16 im Kontext von Jeremia 15
Jeremia klagt über Feindschaft, Zurückweisung und Berufung, doch er bezeugt zugleich die Belohnung treuer Hingabe. Sein Wort hat ihm Nahrung gegeben, als er es empfing, und diese Nahrung wird zur Quelle von Freude und Trost, weil er durch Gottes Namen gerufen ist. Die Betonung liegt auf der ernsten Beziehung zwischen Gottes Offenbarung und dem menschlichen Herzen, das durch göttliche Berufung gestärkt wird.
Kernaussage des Verses
Das Wort Gottes wird zur Nahrung des Herzens. Seine Gegenwart, erkennbar durch den Namen Gottes, schenkt Freude und Trost, auch in schwerer Zeit. Wer Gottes Wort empfängt, erfährt eine innere Nahrung, die den Blick auf Gottes Treue richtet und Zuversicht gibt.
Hauptlehre und geistliche Impulse
Bezug zu anderen neutestamentlichen oder alttestamentlichen Stellen
– Psalm 119: Gefährte Vorstellung von Gottes Wort als Nahrung und Wegweiser. Bezugskern: Wort als Nahrung, Licht und Trost.
– Jesaja 55:11: Gottes Wort wirkt beständig und fruchtbar; nicht verkehrt, sondern erfüllt Verheißungen.
– Johannes 6,35: Jesus als das lebendige Brot; das himmlische Wort nährt die Seele. Nebenbemerkung: die Nahrung, die von Gott kommt, führt zum wahren Leben.
Anwendung für heute
Empfange Gottes Wort als Nahrung für den Alltag: meditier regelmäßig über Gottes Offenbarung, damit dein Herz gestärkt wird. Wenn du dich schwach oder missmutig fühlst, suche die Gegenwart Gottes, erinnere dich an seinen Namen und vertraue auf seine Treue. Gerade in Zeiten der Anfechtung kann die stille Eingebung durch Gottes Wort Trost spenden und Freude schenken.
Zentrale Lehre zusammengefasst
Gottes Wort ist mehr als Information; es ist eine lebendige Nahrung, die Herz und Wille formt. Die Bezeugung, dass der Mensch nach Gottes Namen gerufen ist, verbindet Identität, Berufung und Trost. In dieser Verbindung wird Freude daraus gewonnen, dass Gott treu bleibt und sein Wort wirkt.
Kurze Querverweise und Verknüpfungen
– Jeremia 1,12: Gottes Wort wirkt und bleibt bestehen, wenn der Prophet es hört und bezeugt. Beziehung: göttliche Beständigkeit im Ruf.
– Psalm 119,103: Wie süß sind deinem Gaumen deine Worte – Nahrung für die Seele. Bezug: Nahrung durch das Wort.
– Johannes 6,51: Das lebendige Brot, das vom Himmel kommt; Nahrung, die Leben gibt. Beziehung: geistliche Versorgung durch Gottes Wort.
Hinweis auf eigenständige Zitate der klassischen Kommentatoren: Im Text wurden keine direkten wörtlichen Zitate aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke verwendet. Falls gewünscht, können kurze Passagen aus diesen Werken separat zitiert werden, jedoch bleiben die hier präsentierten Einsichten eigenständig und neu formuliert.
Zusammengefasst: Jeremia 15,16 zeigt, wie Gottes Wort dem Gläubigen Nahrung, Freude und Trost schenkt, verwurzelt in der Identität vor Gott. Die Passage lädt ein, das Wort aktiv aufzunehmen und in der Gegenwart Gottes Ruhe und Kraft zu finden.