Old Testament
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Sprüche 5,17 (Luther1912): Habe du aber sie allein, und kein Fremder mit dir.
Ein Überblick: Dieses Versprechen spricht aus der Weisheit der Sprüche Salomos, die dem Leser zu einem treuen Umgang mit der ehelichen Bindung rät. Der Text richtet den Blick auf Exklusivität und Treue in der ehelichen Beziehung. Es geht darum, die eheliche Zweisamkeit zu ehren, keine Ablenkungen von außen zuzulassen und die Gunst Gottes in der ehelichen Gemeinschaft zu bewahren.
Der Vers im Kontext des Kapitels
Kapitel 5 warnte vor der Verführung durch eine verkehrte Liebe und rief zur Treue gegenüber der eigenen Gattin auf. Der Ausspruch, dass man sie allein habe und keinen Fremden mit sich, betont die exklusive Bindung, die Ehepartner einander schulden. Salomo warnt davor, die Treue zu verraten oder Fluchtlinien zu suchen, die die eheliche Gemeinschaft untergraben könnten. Die Betonung liegt auf der persönlichen Verantwortung des Mannes (und im biblischen Kontext oft auf den Ehemann als Hüter der ehelichen Treue).
Zentrale geistlicheLehre
Vergleichbare biblische Stimmen
– Das Verbot der Untreue in Exodus 20,14 und Deuteronomium 5,18 steht paradigmatisch zur Treue in der Ehe. Die Grundregel „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau“ bekräftigt dieselbe Ethik der exklusiven Bindung. Eine ähnliche Betonung findet sich in Epheser 5,25-28, wo die Liebe des Ehemannes zu seiner Frau als Zeichen der heiligen Gemeinschaft beschrieben wird. Diese Passagen helfen, das Spruchwort als Teil eines größeren biblischen Ethiksystems zu sehen: Treue, Reinheit und Fürsorge in der ehelichen Beziehung.
Anwendung im Alltag
– Bewahre die eheliche Treue als kostbares Gut: Lasse keine parallelen Gedankengänge oder moralisch zweifelhafte Begierden zu.
– Fördere Offenheit und Nähe: Pflege eine treue, respektvolle Kommunikation, die Vertrauen stärkt.
– Schutz vor Versuchungen: Meide Situationen, die zu Missverständnissen oder Ablenkungen führen könnten, und suche Hilfe, wenn Bindungen gefährdet sind.
Zusammenfassung
Spr 5,17 mahnt zur ausschließlichen, ungeteilten Treue in der Ehe. Die Weisheit ruft dazu auf, die Beziehung als heilige, von Gott gegebene Verbindung zu bewahren, in der kein äußerer Einfluss die Bindung zerstören darf. Diese Treue entspricht Gottes Ordnung und legt den Grundstein für eine beharrliche Gemeinschaft, die in Liebe, Respekt und Schutz verwurzelt ist.
Quellenhinweise und einordnungstypische Zitate
Dieser Kommentar bezieht sich auf klassische, öffentlich verfügbare Gelehrtenkommentare, die öffentlich zugängliche Ideen teilen. Wörtliche kurze Zitate aus Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke wurden selektiv verwendet, um den Sinn zu beleuchten. Falls vorhanden, wurden exakte Textpassagen aufgenommen und kontextualisiert.
Cross-references (Kurzverbindungen)
Exodus 20,14 – Hinweis auf das Gebot der Treue; Epheser 5,25-28 – heilige Liebe innerhalb der Ehe; Matthäus 19,6 – die bleibende Einheit der Ehe.