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Hohelied 1:14 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Mein Freund ist mir eine Traube von Zyperblumen in den Weinbergen zu Engedi.
Hohelied 1:14 Vers-für-Vers-Kommentar
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Hohelied 1:14 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Josua 15:62 (LUTH1912) »
Nibsan und die Salzstadt und Engedi. Das sind sechs Städte und ihre Dörfer.

1 Samuel 23:29 (LUTH1912) »
24:1 Und David zog hinauf von dannen und barg sich auf den Berghöhen zu Engedi.

Hohelied 2:3 (LUTH1912) »
Wie ein Apfelbaum unter den wilden Bäumen, so ist mein Freund unter den Söhnen. Ich sitze unter dem Schatten, des ich begehre, und seine Frucht ist meiner Kehle süß.
Hohelied 1,14 – LUTH1912
„Mein Freund ist mir eine Traube von Zyperblumen in den Weinbergen zu Engedi.“
Im unmittelbaren Kontext
Der Vers gehört zu den poetischen Dialogen des Hohenliedes, in dem die Braut und der Bräutigam ein inniges Verhältnis schildern. Die Szene spielt in einem ländlichen, duftreichen Weinberg um Engedi. Die Braut beschreibt den Geliebten als eine reife Traube, frisch, süß und begehrenswert – eine idyllische, verbindliche Bildsprache für Nähe, Freude und eheliche Gemeinschaft.
Was der Text über Gott oder den Glauben aussagt
Das Bild der Traube als Zeichen köstlicher Fülle erinnert daran, dass Gott dem Sein der Liebe und Treue Wert verleiht. In der Gesamtdarstellung des Hohenliedes werden Liebe, Zustimmung und Freude als von Gott gewollte Segnungen verstanden. Die Darstellung der Beziehung zwischen Braut und Bräutigam wird hier nicht nur als menschliche Zuneigung gesehen, sondern als Spiegel einer göttlich geordneten Ordnung des Beieinanders von Mann und Frau, die Würde, Vertrauen und gemeinsames Leben hervorbringt.
Wichtige Wörter und Bilder erklärt
Verwandte biblische Querschnitte
Bezüge, die das Motiv der Freude an Gemeinschaft und der kostbaren Zuwendung betonen:
Historisch-theologische Anmerkungen
Evangelisch-theologisch betrachtet zeigt das Hohe Lied eine positive Perspektive auf Liebe und Sexualität innerhalb der Schöpfungsordnung. Die Bilder bleiben poetisch, ohne in vulgäre Details abzurutschen; sie preisen stattdessen Verlässlichkeit, Zärtlichkeit und hingebungsvolle Gemeinschaft als gottgeordnete Segnungen.
Heutige Anwendung
Für Paare heute bedeutet dieser Vers: Die Beziehung soll kostbar, nährend und freudig sein. Die gegenseitige Wertschätzung, die in dem Bild der Traube sichtbar wird, lädt dazu ein, Zuneigung deutlich zu zeigen, Treue zu pflegen und in der Gemeinschaft des Ehebundes Frucht zu tragen – in Zeiten von Stress genauso wie in Momenten der Feier. Gott wird in dieser Gemeinschaft als Quelle der Freude anerkannt, die Liebe und Vertrauen wachsen lässt.
Zusammenfassung
Der Vers offenbart eine Atmosphäre von köstlicher Nähe und gegenseitiger Wertschätzung zwischen Braut und Bräutigam, verankert in der Zeugenschaft göttlicher Ordnung. Die Bilder einer reifen Traube in den Weinbergen Engedis schildern eine geordnete Freude, die aus Liebe, Treue und Gemeinschaft geboren wird.
Quellenhinweis zu klassischen Kommentaren (Auszüge): Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke liefern in ihren bekannten Kommentaren zu ähnlichen Bildmotiven eine vertiefende Seele, insbesondere im Umgang mit Liebe, Treue und der Fruchtbarkeit der Gemeinschaft. (Direkte Zitate aus diesen Werken wurden hier nicht wörtlich wiedergegeben; die Inhalte sind sinngemäß in die heutige Erklärung eingeflossen.)