Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiRömer 4:18 Kommentar zum Bibelvers
Römer 4:18 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und er hat geglaubt auf Hoffnung, da nichts zu hoffen war, auf daß er würde ein Vater vieler Völker, wie denn zu ihm gesagt ist: “Also soll dein Same sein.”
Römer 4:18 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 4:18 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Römer 8:24 (LUTH1912) »
Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des hoffen, das man sieht?

Genesis 15:5 (LUTH1912) »
Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Siehe gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? und sprach zu ihm: Also soll dein Same werden.

Apostelgeschichte 27:25 (LUTH1912) »
Darum, liebe Männer, seid unverzagt; denn ich glaube Gott, es wird also geschehen, wie mir gesagt ist.
Römer 4:18 – Hoffnung gegen alle Erwartung
Warum dieser Vers wichtig ist: Paulus benennt hier ein zentrales Prinzip des christlichen Glaubens: Gott wirkte durch gnädige Zusagen hinaus in eine Welt der Unmöglichkeiten. Was Abraham anfänglich unmöglich schien – dass er Vater vieler Völker werden würde – wird durch fortgesetzte Zuversicht auf Gottes Verheißung möglich. Der Vers ermutigt Gläubige, trotz scheinbarer Ausweglosigkeit an Gottes Wort zu halten und nicht an den Umständen zu messen, was Gott vollbringen kann.
Der ursprüngliche Kontext
In Römer 4 legt Paulus das Prinzip der Rechtfertigung aus dem Glauben offen, unabhängig von der Einhaltung des Gesetzes. Er zieht Abraham als Muster heran: Obwohl Abraham physisch schon alt war und Sara unfruchtbar, glaubte er Gott, der Verheißungen gibt. Die Formulierung „auf Hoffnung, da nichts zu hoffen war“ betont eine Geduld, die nicht auf sichtbaren Belegen fußt, sondern auf dem festen Vertrauen in Gottes Treue. Die Verheißung, „du sollst ein Vater vieler Völker sein“, war das zentrale Banner dieser Verheißung, bei der Gottes Rat über menschliche Möglichkeiten hinausgeht.
Hauptgedanke
Der Vers verkündet: Glaube wird nicht durch Gegenwart oder Erfolg kontrolliert, sondern durch Gottes Verheißung. Abraham setzte seine Hoffnung gegen die verfahrenen Umstände – Alter und Fruchtlosigkeit – und wurde durch Gottes Treue bestätigt. So wird klar, dass wahre Erfüllung des Versprechens nicht durch menschliche Leistung, sondern durch Gottes Wort kommt. Der Gläubige wird dadurch in die Linie der Väter des Glaubens gestellt: Nicht der Sinneswechsel der Umstände, sondern das Festhalten an Gottes Zusage macht Rechtfertigung sichtbar.
Verknüpfte biblische Themen
Wichtige Querverweise
• Römer 4:3 – Was spricht die Schrift? Abraham glaubte Gott, und ihm wurde rechnen als Gerechtigkeit. Diese Betonung der Gerechtigkeit durch Glauben liegt dem Vers zugrunde. Hinweis: kein wörtliches Zitat aus dem Text.
• Hebräer 11:8–12 – Abrahams Glaubenshandlung, er zog aus dem Gewissensurteil Gottes, im Angesicht der Hoffnungslosigkeit, und erhielt Verheißung als Vater vieler Nationen. Hinweis: keine wörtliche Textwiedergabe.
• Galater 3:7–9 – Erkenne, dass die Schrift Abraham als Vater des Glaubens bezeichnet; die Segnung durch den Glauben reicht allen, die an Christus glauben.
Kurze Anmerkungen aus klassischer Kommentartradition
Matthew Henry hebt hervor, dass Abrahams Glaube nicht ein rein intellektuelles Vertrauen war, sondern eine lebendige Hingabe an Gottes Verheißung trotz widriger Umstände. Albert Barnes betont die Geduld des Gläubigen, der die Verheißung wie eine Saat im Boden halten muss, bis sie reift. Adam Clarke erinnert daran, dass Gottes Verheißung über menschliche Maßstäbe hinausgeht und dass der Glaube an Gott die Grundlage der Rechtfertigung bildet.
Devotionaler Abschluss
Glaube, der gegen die dünne Luft der Gegenwart atmet, wird durch Gottes Verheißung gestärkt. Wenn Hoffnungslosigkeit an die Tür klopft, erinnere dich daran: Gottes Wort bleibt zuverlässig. Wie Abraham selbst dann zweifelte, doch in Gottes Plan verankert blieb, so kannst auch du dich an die Treue des Herrn klammern. Dein Teil ist einfaches Festhalten an seinem Versprechen – nicht das Ergebnis vorhersehen, sondern den Gott, der versprochen hat, vertrauen.