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Römer 4:21 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
und wußte aufs allergewisseste, daß, was Gott verheißt, das kann er auch tun.
Römer 4:21 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 4:21 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Jeremia 32:17 (LUTH1912) »
Ach Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm, und ist kein Ding vor dir unmöglich;

Genesis 18:14 (LUTH1912) »
Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen über ein Jahr, so soll Sara einen Sohn haben.

Römer 4,21 (Luther1912): »und wußte aufs allergewisseste, daß, was Gott verheißt, das kann er auch tun.«
Der Vers steht im Kontext von Römer 4, einer Auslegung des Apostels Paulus über Gerechtigkeit aus dem Glauben, am Beispiel Abrahams. Paulus zeigt, dass Abrahams Glaube an die Verheißungen Gottes nicht durch menschliche Anstrengung oder Werke befestigt war, sondern durch göttliche Zusage und absolute Zuverlässigkeit Gottes. Die Formulierung ”aufs allergewisseste” betont eine sichere, unverlässliche Zuversicht, die aus der Gewissheit der Verheißungen und ihrer Erfüllung durch Gott entsteht.
Der Satz verdeutlicht drei Kernwahrheiten: Erstens die Zuverlässigkeit Gottes. Zweitens die Beständigkeit des Glaubens, der sich auf Gottes Verheißungen gründet. Drittens die Unmöglichkeit, Gottes Verheißungen zu missachten, weil sie auf Gottes Treue beruhen. So wird der Glaube nicht als menschliche Leistung, sondern als Vertrauen in das, was Gott versprochen hat, verstanden. Paulus zeigt, dass Abrahams Glaube nicht durch das Vernunfturteil, sondern durch die Zusage Gottes begründet ist, und dass Gottes Handeln den jüngeren oder zukünftigen Generationen Muster für ihr Vertrauen gibt.
Begriffe wie Verheißung, Treue, Glauben und sicheres Vertrauen stehen im Fokus. Die Verheißung Gottes wirkt unabhängig von menschlicher Fähigkeit, die Erfüllung zu bewirken; sie wird durch Gottes Macht garantiert. Das Bild des Beständigkeitstausend des Glaubens ist auf Abrahams Erfahren zurückgeführt: Er verließ seine Herkunft, glaubte gegen Anzeichen, und doch war ihm die Zusage gewiss. Diese Gewissheit entspringt nicht aus einer inneren Rationalität, sondern aus Gottes Zusage, die gilt, weil Gott es versprochen hat.
Diese Querverweise verdeutlichen, dass Gottes Treue, der verbindliche Bund und der aus Glauben resultierende Lebenswandel zusammenfallen: Vertrauen auf Gottes Zusagen bleibt tragfähig, auch wenn menschliche Umstände widersprechen.
Zusammenfassend lässt sich der Vers unter den klassischen Kommentatoren so verstehen: Matthew Henry betont, dass Gottes Verheißung sicher ist, weil sie von Gottes untrüglicher Treue getragen wird. Albert Barnes hebt die Dynamik hervor, dass der Glaube sich an Gottes Wort festmacht und nicht an menschliche Werke. Adam Clarke hebt die Unmöglichkeit hervor, Gottes Verheißung zu verwerfen, weil Gott kraftvoll handeln kann, was Er verheißt. Die Zusammenführung dieser Stimmen stärkt das Verständnis, dass der Glaube eine ruhige Zuversicht in Gottes souveräne Zusage ist.
Für den Gläubigen heute bedeutet dies: Vertrauen in Gottes Verheißungen bleibt auch in Prüfungen bestehen. Wenn Umstände widersprechen, darf man dennoch festhalten, dass Gottes Wort zuverlässig ist und Er handeln kann, um das zu erfüllen, was Er versprochen hat. Der Glaube zeigt sich in einer ruhigen Zuversicht, die sich nicht von vorübergehenden Umständen verunsichern lässt, sondern sich auf die Treue Gottes gründen kann.
Römer 4,21 bestätigt, dass Gottes Verheißungen sicher sind und durch seine Macht erfüllt werden. Der Glaube ruht auf Gottes Verlässlichkeit und wird durch diese Zuversicht gerechtfertigt.