Old Testament
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Römer 4:19 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Und er ward nicht schwach im Glauben, sah auch nicht an seinem eigenen Leib, welcher schon erstorben war (weil er schon fast hundertjährig war), auch nicht den erstorbenen Leib der Sara;
Römer 4:19 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 4:19 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Genesis 17:17 (LUTH1912) »
Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

Hebräer 11:11 (LUTH1912) »
Durch den Glauben empfing auch Sara Kraft, daß sie schwanger ward und gebar über die Zeit ihres Alters; denn sie achtete ihn treu, der es verheißen hatte.

Genesis 18:11 (LUTH1912) »
Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und wohl betagt, also daß es Sara nicht mehr ging nach der Weiber Weise.
Römer 4,19 – Bedeutung und Einordnung
Die Aussage zieht die Aufmerksamkeit auf den festen Glauben Abrahams trotz augenscheinlicher Unmöglichkeit: Er wird nicht schwach im Glauben, obwohl sein eigener Leib schon fast tot war, da er etwa hundert Jahre alt war, und auch Sara’s Leib, die ebenfalls "erstorben" schien. Der Text betont, dass der Glaube sich nicht an den menschlichen Umständen rächt, sondern auf Gottes Verheißung ruht.
Kontext und Hintergrund
Im Römerbrief vertieft Paulus die Rechtfertigung durch Glauben, unabhängig von Werken. Kapitel 4 eröffnet die Berichtigung, dass Abraham vor dem Gesetz gerechtfertigt wurde, aufgrund seines Vertrauens in Gottes Verheißung. In Vers 19 zeigt Paulus an, dass Abraham trotz Naturgesetzen (Tod von Leib und Fruchtbarkeit) der Verheißung treu blieb. Er verweigert eine „natürliche“ Orientierung und fixiert sich auf Gottes Zusage.
Interpretative Beobachtungen
Kurze thematische Gliederung
Verknüpfte Passagen und kurze Erklärungen
Hebräer 11,11–12 – Ein Beispiel analog zu Römer 4:11–12: Der Glaube wird an Sarahs Geburt eines Sohnes trotz Alter und Unfruchtbarkeit illustriert; dies unterstreicht, dass Gottes Zusagen über natürliche Möglichkeiten hinauswirken.
Galater 3,9 – Die Zusage soll allen Heilsempfängern gelten, nicht nur Abraham; Glaube wird zur verbindlichen Verbindung mit der Verheißung.
Römer 4,21 – Abrahams Überzeugung, dass Gott auch in der Lage ist, Verheißung zu erfüllen, stärkt das Verständnis von festem Vertrauen.
Eine knappe Handlungsmaxime
Wende dich in Zweifel- oder Sackgassensituationen nicht von Gottes Verheißung ab. Der Glaube bleibt auf Gottes Treue gegründet, auch wenn Umstände unmöglich erscheinen. Vertraue dem Wort Gottes, nicht den sichtbaren Gegebenheiten.
Zitat aus klassischen Kommentaren (Auszug, öffentliches Domänenmaterial)
Adam Clarke betont, dass Abrahams Unglaube gegenüber den Naturgesetzen durch den Glauben überragt wird, und Matthew Henry hebt hervor, dass der Glaube nicht auf eigene Kraft, sondern auf Gottes Verheißung ruht. Belege aus älteren Kommentaren dienen hier zur Orientierung, nicht zur Wiedergabe des Textes.
Zusammenfassung
Römer 4,19 zeigt, dass der rechte Glaube nicht wankt, wenn der menschliche Blick auf Tod und Unfruchtbarkeit fällt. Abrahams Vertrauen in die Verheißung Gottes wird als Muster für die Rechtfertigung durch Glauben vorgestellt: Festhalten an Gottes Wort trotz unsichtbarer Erfüllung.