Old Testament
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Römer 4:23 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Das ist aber nicht geschrieben allein um seinetwillen, daß es ihm zugerechnet ist,
Römer 4:23 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 4:23 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Römer 15:4 (LUTH1912) »
Was aber zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, auf daß wir durch Geduld und Trost der Schrift Hoffnung haben.

1 Korinther 10:11 (LUTH1912) »
Solches alles widerfuhr jenen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist.

1 Korinther 10:6 (LUTH1912) »
Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir nicht uns gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat.
Römer 4,23 – Überblick und Auslegung (LUTH1912)
Der Vers gehört zu Paulus’ Auslegung des Glaubensrechts und der Rechtfertigung durch den Glauben. Paulus fasst hier zusammen, dass das Zurechnen der Gerechtigkeit nicht nur für eine einzelne Person galt, sondern auch bei Abraham als Vorbild dient. Die Aussage betont den Glauben als der eigentliche Grund, warum Gott gerecht spricht, und nicht die durch Werke bedingte Verdienste. Diese Perspektive bildet das zentrale Prinzip der Rechtfertigung aus dem Glauben, das später im Römerbrief weiter vertieft wird.
Der Vers im Zusammenhang des Kapitels
Römer 4 erläutert, wie Gottes Zusagen an Abraham und seine Nachkommen rechtfertigend wirken, unabhängig von der Erfüllung des Gesetzes. Paulus verweist darauf, dass Abraham vor dem Gesetz gerechtfertigt wurde aufgrund seines Glaubens und der Verheißung Gottes. Der zitierte Teil erinnert daran, dass die Schrift nicht allein „für ihn geschrieben“ wurde, um ihm zugerechnet zu sein, sondern als Beispiel, das auch auf alle angewendet wird, die glauben (vgl. Römer 4,3.9–12, 16–22).
Zentrale geistliche Lehre
Der Kern dieses Verses lautet: Gottes Gerechtigkeit wird dem Glaubenden zugerechnet, nicht aufgrund eigener Werke, sondern aufgrund des Vertrauens auf Gottes Verheißung. Damit wird deutlich, dass das Verhältnis zu Gott durch Glauben und nicht durch menschliche Verdienste bestimmt wird. Es handelt sich hier um eine Zugangsweise zur Gerechtigkeit, die auf Gottes Gnade gründet und durch den Glauben an das verheißenen Urteil Jesu bestätigt wird.
Vergleichbare Bibelstellen
Verbindung: Diese Passagen zeigen ein geschlossenes Bild: Rechtfertigung ist a) durch Glauben, b) nach Gottes Verheißung, c) unabhängig von der Erfüllung des mosaischen Gesetzes. Die Schrift wird als ein einheitlicher Kommentar zu Gottes Erlösungsplan gelesen.
Anwendung im heutigen Glauben
Quellenhinweise aus klassischen Kommentaren (zitierbar)
Der Text baut auf den ausführlichen Überlegungen frühneuzeitlicher Kommentatoren auf. Aus den klassischen Schriften lassen sich prägnante Beobachtungen ziehen:
Kurze Cross-References und Verbindungen
Bezugspunkte und kurze Erklärungen:
Anmerkung zu direkten Zitaten der klassischen Kommentatoren: Falls konkrete Wortlaute von Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke verwendet werden, finden sich diese in den jeweiligen, öffentlich zugänglichen Kommentaren. In dieser Übersetzung werden kurze Verweise auf deren Grundgedanken genutzt, ohne lange Fremdzitate zu übernehmen.
Zusammenfassend zeigt Römer 4,23, dass die Schrift nicht nur Abrahams Rechtsstellung gemeint hat, sondern den ganzen Weg der Rechtfertigung durch Glauben eröffnet. Gott rechnet dem Glaubenden Gerechtigkeit zu, gemäß seiner Verheißung, und das bleibt das Fundament für das christliche Leben im heutigen Glauben.