Old Testament
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Römer 4:5 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.
Römer 4:5 Vers-für-Vers-Kommentar
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Römer 4:5 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Philipper 3:9 (LUTH1912) »
und in ihm erfunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christum kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird,

Titus 3:3 (LUTH1912) »
Denn wir waren weiland auch unweise, ungehorsam, verirrt, dienend den Begierden und mancherlei Wollüsten, und wandelten in Bosheit und Neid, waren verhaßt und haßten uns untereinander.

Römer 3:22 (LUTH1912) »
Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.
Römer 4,5 (LUTH1912): Der Glaube des Nichtwerkgerechtmachers
Der Vers steht im Kontext von Römer 4, wo Paulus die Rechtfertigung durch Glauben am Beispiel Abrahams erläutert. Er begegnet der Auffassung, dass Gott die Gerechten aufgrund von Werken belohnt. Stattdessen betont Paulus hier: Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.
Was der Text über Gott und den Glauben enthüllt
Gott gilt als der Gerechte, der die Gottlosen gerecht macht, nicht aufgrund menschlicher Tüchtigkeit, sondern aufgrund eines vertrauenden Herzens. Der Vers hebt hervor, dass der rechte Zugang zu Gott durch Glauben geschieht, der anerkennt, dass Gottes Zusage und Gerechtigkeit vor dem menschlichen Tun bestehen. Der Glaube ist kein bloßes intellektuelles Einverständnis, sondern Vertrauen auf Gottes Zusagen und seine Treue, so dass Gottes Gerechtigkeit dem Gläubigen angerechnet wird.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verwandte Passagen
• Galater 2,16 erklärt dass kein Mensch durch Gesetzeswerke gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus. Der Zusammenhang mit Römer 4 zeigt, dass Gerechtigkeit nicht an der Erfüllung des Gesetzes hängt, sondern an einer persönlichen Zuversicht auf Gottes Zusagen. Erklärungseindruck: Christus wird als Erfüllung des Gesetzes dargestellt, der Gerechtigkeit aus Glauben schenkt.
• Römer 3,28 betont, dass der Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes. Die Passage ergänzt das Verständnis der Rechtfertigung als schöpferische Gnadengabe Gottes. Verbindung: Die Rechtfertigung geschieht außerhalb menschlicher Verdienste.
• Hebräer 11,6 verweist darauf, dass without faith it is impossible to please God; der Glaube ist die wesentliche Voraussetzung, dass Gottes Belohnung zuteil wird. Verknüpfung: Glaube als Brücke zur göttlichen Gerechtigkeit.
Anwendung für heute
Dieses Versbild fordert dazu auf, eigenes Vertrauen in Gottes Treue zu prüfen. Statt sich auf äußere Leistungen zu stützen, dürfen Gläubige lernen, Gottes Zusagen anzunehmen. Wer glaubt, erlebt eine Verschiebung: Gott rechnet dem Herzen Gerechtigkeit zu, wodurch das Gewissensleben frei wird und Zuversicht im Umgang mit Gott wächst. In der Praxis bedeutet dies: Gottes Zusagen prüfen, impulsiv zu handeln, wenn Zweifel aufkommen, und den Fokus darauf legen, wie Gott durch Jesus Christus gerecht macht.
Kommentar-Quellen in Kürze
Der Text fügt sich in das klassische Rechtfertigungsbild der Paulusbriefe ein. Die folgende Zusammenfassung stützt sich auf historische öffentliche Domaine-Kommentare, die sich mit Paulus’ Argumentation befassen: