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Römer 5:11 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern HERRN Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben.
Römer 5:11 Vers-für-Vers-Kommentar
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Römer 5:11 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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2 Korinther 5:18 (LUTH1912) »
Aber das alles von Gott, der uns mit ihm selber versöhnt hat durch Jesum Christum und das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.

Römer 5:10 (LUTH1912) »
Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind.

Römer 5,11 – Übersicht
Der Vers knüpft an die vorherigen Gedanken der Versöhnung durch Christus an und bündelt die Reaktion des Gläubigen: Nicht nur die Gnade, sondern auch die Dankbarkeit und das Vertrauen in Gott. Paulus zeigt, dass der Mensch durch Christus nicht nur Gottes Freundlichkeit empfängt, sondern durch ihn auch aktiv an der Versöhnung beteiligt ist – eine Ratio, die Christen zu jubelnder Zuversicht treibt.
Der Vers im Zusammenhang des Kapitels
Im Römerbrief erklärt Paulus die Rechtfertigung aus Glauben, die durch den Tod und die Auferstehung Jesu möglich wird. Kapitel 5 entfaltet, wie Gott durch Jesus Christus Frieden geschaffen hat und wie Sanftmut und Hoffnung aus dieser Versöhnung hervorgehen. Vers 11 markiert den Übergang von der individuellen Rechtfertigung zur gemeinschaftlichen Dankbarkeit: Wir rühmen uns Gottes durch unseren HERRN Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. Die Perspektive wird von der persönlichen Haltung zur gemeinschaftlichen Botschaft gewechselt: Aus der Gnade wird eine freudige Bestätigung: Wir haben die Versöhnung empfangen und dürfen sie als lebensverändernde Realität leben.
Hauptbotschaft
Die zentrale Lehre lautet: Der Gläubige erlebt Versöhnung nicht bloß als passives Geschenk, sondern als eine aktive, freudige Zugehörigkeit zu Gott durch Christus. Das „Durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben“ betont, dass der Zugang zu Gott und die Gemeinschaft mit Ihm durch Jesus Christus geschenkt und empfangen sind – ein gegenwärtiges, beständiges Werk, das Grund zur Anbetung gibt.
Wichtige Querverweise
Beziehungshaltige Verbindungen helfen zu sehen, dass Versöhnung nicht nur Innenleben, sondern auch Beziehungsverhältnis betrifft – zu Gott und untereinander.
Spiritualität und Anwendung
Die Verse fordern zwei praktische Reaktionen: erstens eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Gott, zweitens eine freudige, aktive Ausrichtung auf die Gemeinschaft in Christus. Wer die Versöhnung empfängt, lebt in einem neuen Verhältnis: nicht mehr Feindschaft, sondern Frieden, nicht mehr Unwissenheit, sondern eine gewandelte Erkenntnis der Nähe Gottes. Das führt zu einer missionarischen Gesinnung: Als Erfüllte sollen wir anderen die Versöhnung bekannt machen.
Kurz zusammengefasst
Römer 5,11 hält fest, dass Gläubige durch Jesus Christus die Versöhnung empfangen haben und deshalb stolz und zuversichtlich vor Gott stehen. Die Versöhnung ist sowohl Gegenstand des Glaubens als auch Quelle des Anliegens, Gottes Haus mit Leben zu erfüllen.